III. Frauen - Bezirksliga - Saison 2017/2018

Das Perspektivteam

Die Neuen-Alten

(14.09.ls) Der Neubeginn im Jahr eins nach Danuta mit Ali Hobst macht sich auch bei der Dritten bemerkbar. Hier spielt in der neuen Saison ein Mix aus den alten dritten, vierten und fünften Mannschaften. Die Aufteilung war den Verantwortlichen sehr schwer gefallen. Berücksichtigt wurden die Positionen, Verfügbarkeit im Training, Alter und Perspektive. Alle Teams sollten spielfähig und stark genug für die jeweilige Liga sein. Aufgelöst wurde die sechste Mannschaft.

Bestehende Gefüge mussten aufgeteilt werden, wobei es dann zwangsläufig zu „unterschiedlichsten Gefühlen“ kam. Obwohl wir keine Spielerin einzeln „versetzt“ haben, fand die Aufteilung nicht bei allen Anklang. Mittlerweile hat sich die Gefühlswelt beruhigt.
Jeder Neuanfang mit anderen Mitspielerinnen und neuen Trainern bringt aber auch immer Anreize auf eine ganz neue Herausforderung und neue Chancen.
Als „Stabilisatoren“ und Erfahrung aus der Landesliga mitbringende Spielerinnen blieben aus der alten Dritten Jana Blömer, Lena Bokop, Kathrin Gelhaus und Denise Lammers. Aus der Vierten kamen Eva Hellmann, Emilie Brinkmann, Julia Tepe, Sara Mählmeyer. Aus der Fünften sind Mila Engelmann, Felicia Koene, Antonia Kröning, Jule Lehmann und Emma Moorkamp dabei. Neu zum Verein und zur Mannschaft stieß Saam Braun. Das sind vierzehn Spielerinnen, die sich dem Konkurrenzkampf stellen.
Die Trainer Nico Mommeyer und Lothar Schulze haben die Aufgabe, eine Mannschaft zu formen, das Team als Team auftreten zu lassen und die jungen Spielerinnen weiter zu entwickeln. Diese müssen nicht die Mannschaft führen, können und sollen und aber gerne zum Siegen beitragen. Sie dürfen Fehler machen und daraus lernen.
So einen Saisonstart habe ich weder als Spieler noch als Trainer mitgemacht, wie in diesem Jahr. Wir haben als Team nicht ein einziges Spiel gemacht! Kein Turnier, kein Trainingsspiel. Die Mannschaftsliste war erst am 25. August fertig gestellt. Krankheitsbedingt, bzw. aus beruflichen/schulischen Gründen trainierten die vierzehn Damen nicht ein einziges Mal zusammen. – Schlimmer geht es kaum! Trotzdem wollen wir oben mitspielen. Die einzelnen Spielerinnen haben das Potenzial für die Bezirksliga und mehr. Es kommt nur darauf an, wie viele Punkte wir abgeben, bevor wir uns aufeinander eingestellt haben, wie gut wir harmonieren. So war auch der Tenor einer Besprechung: Wir wollen ein Team werden, uns kennenlernen und dann das Ziel „Nichtabstieg“ nach oben korrigieren.