Spielberichte

Saison 16/17

Herzschlagfinale ohne Happy End

Relegation um einen Satz verpasst

(27.03.ls) Davon ausgehend, dass Wiesmoor beide Spiele gewinnt, wollten/mussten wir ebenfalls beide gewinnen. Wiesmoor tat im Fernduell alles, um uns zu helfen (sie verloren beide Spiele). Leider konnten wir das nicht nutzen, wir verloren auch beide.
Wiesmoor im Vergleich zu uns: 5 Siege, 15 Punkte, 21:43 Sätze, aber der Ballquotient mit 0,9 und 0,8  spricht für Wiesmoor. Bitter, wenn man die nackten Zahlen betrachtet, verständlich, wenn wir unsere Situation analysieren. Wie im Vorbericht beschrieben waren die Voraussetzungen bei einigen Spielen zu schlecht, um zu gewinnen oder noch den ein oder anderen Satz zu holen. Unsere Leistung war zu schwankend. So auch im ersten Spiel gegen Jeddeloh, in dem wir nur einen Satz gewannen und unsere Angriffe nicht konstant aufbauen konnten.
Oythe – Jeddeloh: 1:3 (20:25, 23:25, 25:9, 23:25), 94 Minuten
Wir begannen ziemlich nervös, die Annahme ließ zu wünschen übrig und die Punkte ergaben sich eher zufällig. 6:11 lagen wir schnell zurück. Ab 15:24 spielten wir stabiler, Christina konnte Eva gut einsetzen und Emilie platzierte fünf Aufschläge präzise, aber bei dem Spielstand darf man sich keinen Fehler leisten – sehr schwer.
Wir brachten im zweiten Satz einfach keinen kontinuierlichen Druck auf den Gegner zustande. Knappe Führungen in der Mitte des Satzes wurden nicht ausgebaut. Vier schwache Annahmen bei 18:16 brachen uns das Genick. 23:23 und dann das Aus.
Jeddeloh wechselte durch und den dritten Durchgang gewannen wir schnell in 17 Minuten, das waren zehn Minuten weniger als im zweiten.
Diesen Schwung konnten wir nicht für den vierten Satz mitnehmen. Anscheinend war der innere Druck zu groß. 20:19 - wir waren dicht dran, 23:24 - immer noch dicht dran, wir haben es nicht geschafft.

Oythe – Aurich: 0:3 (13:25, 19:25, 14:25), 63 Minuten
Die Hoffnung auf einen Sieg wurde uns schnell genommen. Bei 5:6 landeten die Auricherinnen eine Serie von 9(!) Aufschlägen, die wir nicht parieren konnten. Wir erspielten in den drei Sätzen keine einzige Führung, die Gäste waren einfach zu stark und gaben sich keine Blöße.

Die Zwischenstände aus Wiesmoor setzten uns in Erstaunen, das Rechnen mit den Punkten fing an, aber die Enge der Tabelle hatten wir da noch nicht realisiert. Der grüne Tisch (siehe Vorbericht) saß mit bei der Tabellengestaltung. – Was uns nicht von der Verantwortung entbinden soll!

PS mit Galgenhumor: Vorteil des Ganzen ;-) Wir brauchen in den Osterferien nicht mehr Nachsitzen und für die Relegation trainieren.


Kathrin, beständigste Spielerin, zeigt an, wo der Ball gleich hingeht.

 

Letztes Punktspiel oder Verlängerung der Saison

Abstieg oder Relegation

(23.03.ls) Am 25.03. enden die regulären Punktspiele in der LL. Die endgültig letzten Spiele werden am 29./30. April zur Relegation angepfiffen. Die Entscheidung für uns fällt am kommenden Samstag: Urlaub oder Training!
Nach den ersten Spielen der Saison 16/17 hatten wir Jeddeloh als unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt ausgemacht. Nun stellen wir fest, dass die netten Gegnerinnen schon gesichert und von uns nicht mehr einholbar sind. Auch der zweite Gegner aus Aurich rangiert im gesicherten Mittelfeld.
Dadurch, dass Wiesmoor und  Emlichheim Jeweils drei Punkte am grünen Tisch von Meppen gewonnen hatten, haben sich die Gewichte verschoben. Wiesmoor und Emlichheim, diese beiden sollten eigentlich „gesichert hinter uns bleiben". Wiesmoor war damit aber nicht einverstanden. ;-) Manchmal kommt es leider anders als geplant. Auch die vielen, kleinen „Störungen“ im Trainingsablauf während der Saison  kamen für die Trainer überraschend.
Das ist alles Schnee von gestern. Die Entscheidung ist „aufm Feld“, Samstag um 15.00 Uhr. Zunächst gegen Jeddeloh und dann gegen 17.00 Uhr gegen Aurich.
Für Marlene (krank) spielt „Pille“ Christina Deters. Lena Bokop fehlt im ersten Spiel (Fortbildung) und Julia fehlt ganz (Exkursion). Unser Kader wird ergänzt durch Eva (Mitte) und Emilie (Diagonal) aus der IV. Nico und ich meinen, dass wir letztendlich alles getan haben um für den Spieltag gerüstet zu sein. Wichtig für das Selbstbewusstsein und die Zuschauer, dass wir mit breiter Brust auftreten und beim Gegner keinen Zweifel aufkommen lassen, wer hier Hausherr ist und gewinnen will.

 

Heseler Damen haben nicht geschwächelt

Unser Angriff war nicht konstant druckvoll

(12.03.ls) Wir hatten uns mehr ausgerechnet. Mit dem Sieg hat sich Hesel aus dem Abstiegsgeschehen verabschiedet. Und wir setzen nun unseren Fokus auf den letzten Spieltag am 25.03. mit den Heimspielen gegen Aurich und Jeddeloh.
Hesel - Oythe 3:0 ( 25:20, 25:17, 25:22) in einer Stunde und sechszehn Minuten.
Neben unserer Angriffsschwäche war die Annahme im ersten Satz nicht stabil und der Aufschlag zu harmlos.
Die stabilisierte Annahme durch Denise und die aufmerksame Abwehr von Jana Blömer und Lena Bokop waren letztendlich nicht genug. Auch die schnellen, erfolgreichen Angriffe von Sandra und Jana B. blieben unbelohnt.
Die Gastgeberinnen deckten unbarmherzig unsere Schwächen auf und gaben sich selbst keine Blöße in ihrer Abwehr.
Auch ein Aufbäumen im dritten Satz, wo wir Mitte des Satzes in Führung gingen und bis zum 20:20 mithielten nutzte nicht. Mit einem Angriff ins Netz beendeten wir, für dieses Spiel typisch, das Match.
Das Fernduell mit Wiesmoor am 25.03. entscheidet über hopp oder top – Bez.L. oder LL.

 

Letzte Kurve vor der Zielgeraden

Sind die schwächelnden Damen aus Hesel zu schlagen?

(09.03.ls) Die Gastgeber sind stark gestartet. Das Hinspiel haben wir in Hesel verloren. Nun spielen wir aufgrund des zehner Feldes wieder in Hesel und hoffen auf eine Wende. Interne Probleme führten wohl zu starken Leistungsschwankungen, die wir ausnutzen wollen.
Natürlich verlassen wir uns nicht auf ein Entgegenkommen der Heimmannschaft. Wir haben in den letzten zwei Wochen gut trainiert, konnten eine Rückkehrerin (Jana Blömer) ins Team aufnehmen, Sandra ist bei den letzten Spielen wieder dabei und so fühlen wir uns gut gerüstet für die kommenden Aufgaben.

Wenn man anfängt zu rechnen: Am Tabellenende wird das eine knifflige Sache werden. Von den zehn Mannschaften steigen drei direkt ab, der Siebte spielt Relegation. Ein Absteiger dürfte Emlichheim sein und wohl auch Wilhelmshaven. Und dann wird es kritisch. Wiesmoor und uns trennen ein Punkt. Wir duellieren uns aus der Ferne. Gewinnen wir beide am Wochenende bleibt der Abstand natürlich gleich und der letzte Spieltag am 25.03. bringt die Entscheidung. Wobei Wiesmoor mit Hesel und Wilhelmshaven die vermeintlich leichteren Gegner hat. Wir setzen uns dann als Gastgeber mit Jeddeloh und Aurich auseinander. Bei drei Siegen mit jeweils drei Punkten sind wir sicher. Alles andere ist Kaffeesatz-Lesen.

An der Tabellenspitze kämpfen nur noch Cappeln und Lohne um die Meisterschaft. Lohne als Relegationsteam in der LL geblieben, hat sich mit zwei neuen Spielerinnen verstärkt und ist eine Spitzenmannschaft geworden.


Cappeln steht zu Recht da oben in der Tabelle

Den Kampfgeist müssen wir mitnehmen

(20.02.nico) Wir hatten uns einiges vorgenommen um den Tabellenzweiten zumindest ein bisschen zu ärgern. Und im 1. Satz klappte es von Beginn an recht gut. Wir waren direkt sehr gut ins Spiel gekommen und konnten die Mädels aus Cappeln, mit kämpferischer Leistung und einigen Aufschlagserien, lange  auf Abstand halten. Über 3:0, 11:7, 15:10 erspielten wir einen ordentlichen Vorsprung, der in der letzten Saison sicher noch zum Satzgewinn gereicht hätte. Aber in dieser Spielzeit kommt es leider immer wieder vor, dass wir uns zwischendurch eine Pause gönnen. So ging es von 16:12 über 16:18 zum 18:25 ziemlich  schnell. Und keiner wusste so recht, warum wir diesen Satz jetzt noch hergeschenkt haben. Die gegnerischen Spielerinnen sind genau zur richtigen Zeit erwacht und man sah, dass sie zu recht dort oben stehen.
Der 2. Satz war am Ende mit 16:25 deutlich klarer. In diesem Satz war der Gegner einfach besser. Wir konnten sie mit unseren Angriffen nicht ausreichend unter Druck setzen, um das Heft wieder selbst in die Hand zu nehmen. Allerdings wurde um jeden Ball aufopferungsvoll gekämpft, so dass teilweise recht lange Ballwechsel zustande kamen.
Im nächsten Durchgang wurde beim Gegner ordentlich gewechselt und wir hatten trotz des 0:2 Satzrückstandes die Lust auf das Spiel nicht verloren. So entbrannte ein spannender Kampf  um den 3. Satz.  Über 5:5, 10:10, 13:13 konnten wir uns erst durch eine Angabenserie von Kathrin auf 17:13 absetzen. In dieser Phase waren viele lange, harterkämpfte Ballwechsel, die wir für uns entscheiden konnten. Zum Ende hin wurde es dann beim Stand von 21:21 doch noch wieder ziemlich knapp.. Aber Marlenes Aufschlagserie und eine gute Abwehrarbeit reichten zum 25:21 Satzgewinn.
Nun war beim Gegner auch wieder die Startformation auf  dem Platz und wir konnten die Euphorie aus dem 3. Satz nicht mitnehmen, so dass der letzte  Durchgang recht klar mit 12:25 an die Gastgeberinnen ging.

Wir können aus diesem Spiel, trotz der Niederlage, einiges Mitnehmen. Das wichtigste ist, dass wir das Kämpfen nicht verlernt haben. Wenn wir diese Spielweise wieder öfter abrufen können, werden es unsere letzten Gegner nicht leicht haben. Unser Ziel bleibt natürlich weiterhin der Klassenerhalt!

 

Samstag gegen den Zweiten Cappeln

Eine Chance besteht immer

(17.02.ls) Wir brauchen Punkte, das ist unverkennbar. Ob wir die beim Nachbarn Cappeln sammeln können wäre vielleicht vermessen. Aber „abschenken“ geht auf keinen Fall und im Hinspiel haben wir immerhin einen Satz geholt. Vielleicht geht da mehr…  
Für die studierende Sandra springt wieder Eva ein; gleichzeitig freuen wir uns über die zurück gekehrte Jana Blömer. Sie spielte schon früher in unserer LL Mannschaft, hat wegen Studium und Referendariat ausgesetzt und wartet nun auf einen Arbeitsplatz. – Wir hoffen auf einen ortsnahen…
Ein interessantes Wochenende steht uns bevor: Jeddeloh ist Gastgeber für Wilhelmshaven und Emlichheim – unsere Tabellennachbarn im unteren Drittel. Jeddeloh steht einen Punkt vor uns. Und in Cappeln gesellt sich als dritte Mannschaft Wiesmoor, die einen Punkt hinter uns rangiert.
Abgerechnet wird allerdings erst am letzten Spieltag. Da kannst du vorher rechnen wie du willst!

 

Gegen den Nachbarn Lohne keine Chance

Wir waren mal Tabellennachbarn

(06.02.ls) In der gemeinsamen Bezirksliga Saison wurde Lohne Meister und wir Vizemeister. Das ist drei Jahre her. Nun hat Lohne wieder die Chance Meister in der Landesliga zu werden, wohin gegen wir nur noch die Chance haben vom Relegationsplatz abzuspringen.
Lohne gab sich am Samstag weder gegen Wiesmoor noch gegen uns eine Blöße. Lediglich im zweiten Satz kratzten wir am Satzgewinn. Eva, die wieder eine Mittelposition besetzte, schaffte es als Einzige, einen „Vierer“ mit Aufschlägen zu landen – das war doch unsere große Stärke. Wo ist die geblieben?! Da stimmt was nicht in der Mannschaft. Auch war es Eva, die den fittesten Eindruck hinterließ. Unsere Angreifer kamen nicht zum Zug. Selbst nach dem zweiten guten Satz nicht an einen Sieg glaubend ergaben wir uns dem Lohner Nachbarn. (13:25, 23:25, 15:25) 66 Min
Lohne tat nichts für unseren Sieg. Der augenzwinkernde Hinweis, dass, wenn wir abstiegen, sie auf jeden Fall weitere Fahrten hätten, wirkte nicht.

 

Kompletter Kader hat nicht gereicht

Neidlose Gratulation an die junge Mannschaft mit großer Zukunft

(04.02.ls) In der „vielen Gegend“ im Emsland mag vielleicht der Hund begraben sein, dafür waren die Mädels aus Lathen umso wacher. Nichts zu melden hatten wir zu ungewohnter Stunde am Freitagabend gegen die jungen, dynamischen und spielstarken Frauen. Noch einmal verbessert gegenüber dem Hinspiel präsentierten sich die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse.
Allein der erste Satz war bis zum 18:20 recht ausgeglichen. Zwischenzeitlich und vor allem zum Ende hin konnten wir die Annahme und die Angriffe nicht unter Kontrolle bringen. Der Block fischte ein ums andere Mal ins Leere.
Wir haben uns gewehrt und teilweise gute Aktionen gehabt. Das hat aber nicht gereicht. Wir müssen neidlos anerkennen, dass uns die Gastgeberinnen in allen Belangen überlegen waren. Wenn wir versuchten Bälle platziert auf den Boden zu bekommen, gab es da eine Libera, die alles wegfischte – unglaublich! Die junge Frau Klassen war einfach klasse.

Die Fakten: TV Meppen (Lathen) -  VfL Oythe 25:21, 25:10. 25:13 in 65 Minuten

 

Erstes Freitagabend Spiel für die Volleyballerinnen

Kompletter Kader fährt mit

(02.02.ls) Eine ungewöhnliche Spielzeit: Freitag 18.00 Uhr in Lathen. Hier wird das ausgefallene Spiel vom 07.01. nachgeholt. Die Gastgeberinnen besorgen ein Schiedsgericht, es findet nur ein Spiel statt. Im Gegensatz zum letzten „Katastrophen“ Samstag fahren wir mit allen Spielerinnen ins Emsland. Obwohl Meppen unseren Nachbarn Lohne geschlagen hat, rechnen wir uns Chancen aus. Die jungen Spielerinnen tanzen auf mehreren Hochzeiten, sind daher vielleicht nicht so konzentriert und müssen mit der Favoritenrolle zurechtkommen. Daraus wollen wir Kapital schlagen.

 

Ex Verbandsligist hat sich eingespielt

Mit Minimalkader nichts zu holen

(29.01.ls) Der Nachmittag war lang und die Erkenntnis kam schnell, dass die fehlenden Stammspielerinnen nicht zu ersetzen waren. Beide Trainer Nico und Lothar gaben sich alle Mühe, aber auch vier Trainer hätten nichts ausrichten können.
Das spielte sich im Kopf ab. Zu viele Abstimmungsprobleme, zu viele Eigenfehler, zu viele schwache Angriffe. Nach jedem Fehler ging die Stimmung weiter in den Keller.
Dabei war der Start durchaus vielversprechend. Marlene wieder mit sechs Aufschlägen zum 6:1. Aber über ein 9:11 kamen wir nicht hinaus, kaum ein vernünftiger Angriff gelang uns. Klatsche mit 16:25 nach 25 Minuten.
Hängende Köpfe, Körpersprache Null, keine einzige Führung im zweiten Satz. Unsere Aufschlagstärke war abwesend und die Angriffe beschränkten sich nach schwacher Feldabwehr im Wesentlichen auf „Den Ball rüber pritschen“. Ein Punkt mehr und vier Minuten weniger – 17:25.
Ein wenig Hoffnung keimte im dritten Durchgang auf. Die Spielstände waren immer eng. Es landeten Angriffe im gegnerischen Feld und der ein oder andere Ball wurde geblockt. Leider konnten wir nicht dauerhaft Druck aufbauen um die Gastgeberinnen in Gefahr zu bringen. Der Glaube an die Wende fehlte, jeder war mit sich beschäftigt und keiner war in der Lage das Heft in die Hand zu nehmen. Zwangsläufig kam es zum bitteren Ende in 27 Minuten 20:25.
Weil von uns so viele Spielerinnen fehlten, ergänzten Antonia Kröning und Ela Öztürk aus der V. den  Kader und schnupperten Landesliga Luft.

Wie stark ist Wiesmoor?

Reicht ein Minimalkader für maximales Ergebnis?

(26.01.ls) Der letzte Sonntag mit sechs Punkten wirkt noch euphorisch nach, da befallen die Trainer beklemmende Gedanken. Der Reihe nach meldeten sich Spielerinnen ab: Urlaub, OP, Studium und Party! Wir können es kaum glauben! Leider kann Eva (IV.)auch nicht mitfahren, da sie einen beruflichen Termin hat.
Unser Ziel war der Klassenerhalt, für den alle kämpfen wollten und wollen. Wir haben in den letzten Wochen sehr gut trainiert und sind gut drauf (siehe Sonntag). Die Frage ist, ob für den Minimalkader das gute Training reicht.
Wir fahren jedenfalls mit Trotz im Bauch gen Norden und wollen mit drei Punkten wieder in die Heimat zurück. Und ich freue mich, in Wiesmoor meine alten Gegner aus DJK Zeiten zu treffen und ein bisschen zu schnacken.

 

Gäste erhielten keine Geschenke

Ein lohnender Sonntag mit 3:0 und 3:1

(23.01.ls) Weder für Emlichheim noch für Wilhelmshaven war am Sonntag was zu holen. Beide Mannschaften ließen Federn bzw. die Punkte in Vechta. Meine „Ansprache“ zur Einstimmung auf den Spieltag: „Ich will nicht absteigen.“ Und die Frage: „Wer gewinnt?“ ,verleitete die Spielerinnen zur Bemerkung: „Du bist heute der Mann mit den wenigen Worten.“ Es gab ja auch weiter nichts zu sagen außer: „Prima gespielt. Pflicht erfüllt. Mehr als sechs Punkte geht nicht.“

3:0 (25:19, 25:22, 25:20) in 70 Minuten gegen sich heftig wehrende Gäste aus Emlichheim. Man kann nicht besser starten als mit einer zehner Serie im Aufschlag. Nach der ersten Rotation bei 0:2, ging Marlene zum Aufschlag und gab bei 10:3 ab. War der Aufschlag kein Ass, blockte Franka auf der III oder punktete Kathrin (??? Frühling) über die IV. Die Angaben blieben mit dem Block die auffälligsten Aktionen in den folgenden Sätzen, auch wenn es „nur“ vierer oder fünfer Serien von Lena Böske, Sandra (auch auf der III ganz stark) oder Lena Bokop waren, packte der Block auf allen drei Positionen gekonnt zu. Marlene begann das Spiel nicht nur mit ihrem gefährlichen Aufschlag, sondern erfüllte ihre Hauptaufgabe mit Bravour – sie setzte die Mitspielerinnen geschickt ein, sodass der Angriff reibungslos agieren konnte.

Ein 3:1 (25:20, 25:21, 22:25, 25:19) in 85 Minuten mit Eva Hellmann aus der Vierten, verbuchte Nico im zweiten Spiel des Tages gegen Wilhelmshaven. Eva integriert sich immer besser. Die Mitte war mit ihr nahtlos gut besetzt und in der Abwehr spielte sie sehr aufmerksam. Das freut besonders die Trainer, da Eva sich als Jugendspielerin nicht festspielt und sie noch öfter in der Landesliga aushelfen soll.
Der erste Satz war schnell gewonnen. Gewohnt starke Aufschläge und ein sehr aufmerksamer Block waren die Gewinngarantien.
Im zweiten Durchgang hatten sich die Gäste gefestigt. Wir brachten keine Serien mehr zustande, waren vielleicht etwas unkonzentriert und die Abwehr von Wilhelmshaven machte und das Leben schwer: Sie standen gut verteilt, machten das Feld zu. In den kritischen Momenten halfen sie uns dann jedoch mit verschlagenen Angaben, sodass es zum Satzgewinn reichte.
Der dritte Set zog sich mit 27 Min. in die Länge. Nach gutem Start mit 5:1, 10:5 glichen die Damen von der Küste bei 16:16 aus und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. Nach einigen Wechseln bei uns lief der „Ball nicht mehr rund“.
Ein fünf Satz Spiel wie in Wilhelmshaven wollten wir uns auf keinen Fall „gönnen“. Nach 5:2, 6:6 und 11:9 machten wir wieder Ernst: 18:11 und 22:17 waren die Zwischenstände bis zum 25: Satz- und Siegpunkt.
Unser Ziel ist der sechste Platz. Der letzte Sonntag und der kommende Spieltag am Samstag sind dafür Pflicht. Die Kür kommt später!

 

Start im neuen Jahr mit Heimspielen

Emlichheim und Wilhelmshaven sind die Gegner

(19.01.ls) Wir sind Gastgeber für Emlichheim mit zwei Siegen und Wilhelmshaven mit einem Sieg. Auf unserem Konto verbuchen wir drei Erfolge. Das wird sich am Sonntag ändern. Wir wollen mit der kompletten Mannschaft sechs Punkte erspielen. Ergänzen wird uns Eva Hellmann aus der IV., die uns mit Jugendspielrecht zur Verfügung steht. Sie hat schon einmal ausgeholfen und sich am letzten Montag im Trainingsspiel gegen Schinkel weiter mit der Mannschaft eingespielt.
Das Hinspiel in Emlichheim haben wir 3:0 gewonnen; wenn wir die „eine“ junge Angreiferin  in den Griff bekommen, dürfte es das gleiche Ergebnis werden.
Gegen Wilhelmshaven haben wir uns sehr  schwer getan. Es gab ein mühsames 3:2. Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden. Dazu brauchen wir einen konsequenten Angriff und gute Aufschläge.  
Am Sonntag um 11.00 Uhr ist Anpfiff zum Spiel gegen Emlichheim.

 

Favoriten Rolle klar verteilt

Früher Spielbeginn am Samstag

(05.01.ls) Am Samstag beginnt die Fahrt zum fünftplatzierten Meppen schon um 11.15 Uhr. Der frühe Spielbeginn ist wohl einer Abendveranstaltung geschuldet. Wahrscheinlich ist nicht zu erwarten, dass sich die Gastgeberinnen  schon so auf den Abend fokussiert sind und dadurch das Volleyballspielen vergessen. Ob wir dieses jedoch ausnutzen könnten wäre die nächste große Frage. Bei uns fehlen mal wieder Spielerinnen krankheitsbedingt oder aus beruflichen Gründen. Auf der Pos. III leihen wir uns Eva aus der IV., sodass wir wenigstens eine gelernte Mitte haben und ob ein Libero mitfährt ist auch noch fraglich. – Ja, schöne Aussichten für das neue Jahr und die Trainer...

Das Spiel haben wir aufgrund der Wettervorhersage abgesagt.

 

Schwer erkämpfter Sieg in Wilhelmshaven

Einfach geht nicht

(18.12.ls) Nach dem 3:2 (27:29, 22:25, 25:19, 25:18, 20:18) in 133 Min waren wir platt.  Was sich nach der Spielbeobachtung des ersten Spieles (W´haven – Emlichheim) als einfacher Nachmittag anzubahnen schien, entpuppte sich als schwerer Gang.
Zunächst schien der Spielverlauf der Prognose zu folgen. Immer mit zwei bis drei Punkten vorne liegend, haben wir beim 23:19 wohl schon an das kommende Weihnachtsessen gedacht. – Aufschlag ins Netz, Angriff ins Aus oder viel zu „lieb“. Da hatten wir schon die Bescherung: 27:29. Als Zugabe die psychologische Aufbauarbeit für die Gastgeberinnen nach deren vorheriger Niederlage!
Die W`havenerinnen spielten im 2. Satz mit breiter Brust auf und kauften uns den Schneid ab. Die Zwischenstände von 16-22 waren hart umkämpft. Dann klappte bei uns die Annahme nicht mehr, der Block stand schlecht und unsere Angreiferinnen wurden falsch angespielt. Hinzu kamen die gefühlten 333 zweiten Bälle der gegnerischen Zuspielerin, deren Bälle immer wieder bei uns auf dem Boden landeten. 22:25 – Da hatte ich meine Krise!
Ab dem dritten Durchgang konnten wir die Annahme stabilisieren und das Zuspiel optimieren. Fana und Sandra übernahmen im Angriff die Verantwortung und hatten bei den nächsten Satzgewinnen sehr großen Anteil. Ihre Erfolgsquote lag bei nahezu 100 %. LeBö beim Aufschlag, Fana auf der IV und Sandra auf der III spielten einen sieben Punkte Vorsprung heraus, von dem sich die Gastgeber nicht mehr erholten. 25:19
Ganz analog verlief der vierte Satz. Fana beim Aufschlage, Sandra auf der Drei, in der Aufstellung spielten wir Mitte des Satzes einen Vorsprung von fünf Punkten heraus, den wir bis zum Ende hielten.
Anstatt jetzt mit breiter Brust aufzuspielen begann der Entscheidungsdurchgang wenig verheißungsvoll. 2:6, Seitenwechsel bei 4:8 und Auszeit bei 9:13! Flattermann/frau lässt grüßen. Vierter(!) Satzball für Wilhelmshaven 17:18. Franka kommt zum Aufschlag und behält die Nerven. Dreimal serviert sie und die starke Angriffsreihe mit Fana und Sandra versenken die Angriffe. – Geschafft!!!
Den Jahreswechsel erleben wir auf dem Relegationsplatz.

 

 

Jahresabschluss in Wilhelmshaven

Schlechter hätte es für uns nicht laufen können

(15.12.ls) Die drei Mannschaften, die wir „ausgeguckt“ haben, um hinter uns zu bleiben spielen leider nicht so mit, wie wir uns das vorgestellt haben. Wilhelmshaven und Wiesmoor haben am grünen Tisch je einen Sieg zugesprochen bekommen, weil Meppen eine nicht spielberechtigte Spielerin eingesetzt hatte. – Wiesmoor hat uns in der Tabelle überholt!
Am kommenden Samstag geht es gegen den vermeintlich schlagbaren Gegner Wilhelmshaven. Die Gastgeberinnen rangieren mit sieben Spielen und einem Sieg auf Platz neun. Sollten wir gewinnen, klettern wir von Platz acht auf den sechsten Platz.
Wir reisen mit fast vollständigem Kader an die Küste; und demzufolge sehr zuversichtlich. Es fehlt unsere Diagonalspielerin „LeBo“, dessen Platz aber aus unserem Kader ersetzt werden kann.

 

Dreimal Oythe mit fünf Sätzen

0:3 gegen Cappeln

(05.11.ls) Die erwartete Niederlage gegen Cappeln schien katastrophal zu werden. Nur neun Punkte im ersten Satz! Immerhin retteten wir uns über eine Spielzeit von über einer Stunde und der zweite Durchgang gestaltete sich etwas offener. Wir führten 20:16, konnten dann aber die Aufschläge des Gegners nicht parieren und verloren 22:25. 15:25 endete der dritte Satz.
An der Niederlage ist nichts zu rütteln. Die Gäste waren uns in allen Belangen überlegen.

2:3 (21:25, 25:20, 19:25, 25:23, 5:15) in 130 Minuten lautet die Statistik des Spiels gegen Jeddeloh. Ein Wechselbad der Gefühle wird genau durch die Satzergebnisse wiedergegeben. In den gewonnenen Sätzen hatten wir mehr Erfolg mit unseren Aufschlägen. Den dritten Durchgang waren wir gut gestartet, bis uns eine Serie von sieben Gästeaufgaben das Genick brach. Jeddeloh machte immer ein bis zwei Punkte mehr als wir. Es reicht nicht, den Ball zu returnieren, er muss auch auf den Boden. Und das gelang uns nicht. Die „Big Points“ machten immer die Gäste. Sehr ausgeglichen bis zur Mitte war der vierte Durchgang. Dann lagen wir 14:18 zurück. Kein Angriff, kein Block. Franka führte uns nun mit fünf Aufschlägen wieder ins Spiel zurück. 19:18, 23:23, Marlene setzte Franka und „LeBo“ richtig ein und das Spiel war wieder offen.
Der fünfte Satz: Dreier-, Dreier-, Fünfer- und Viererserie: Damit waren die Gäste durch. Die Annahme war schlecht und unser Angriff fand nicht mehr statt.
Damit hat Jeddeloh erst mal die besseren Karten, steht nicht mehr auf dem Relegationsplatz und hat genau das erreicht, was eigentlich unser Ziel war.

 

Sechs Spiele zwei Siege

Zu wenig um in der Liga zu bestehen

(01.12.ls) Da muss sich dringend etwas ändern. Gelegenheit bietet sich am Samstag um 15.00 Uhr im GAV. Der erste Gegner wird eine Nummer zu groß sein. Die Gäste aus dem Nachbarkreis Cloppenburg werden sich keine Blöße geben. Die Cappelnerinnen stehen mit sieben Spielen und ebenso vielen Siegen auf Platz zwei.
Aber im zweiten Spiel gegen 17.00 Uhr beginnt ein sechs Punkte Wettkampf gegen den TV Jeddeloh. Bei einem Sieg tauschen wir die Plätze und kommen auf Rang sechs. Gutes Omen: Zu Hause haben wir gegen Jeddeloh (Ligagefährte aus der Bez.L.) immer gewonnen - wenn auch knapp. Damit das so bleibt, müssen wir natürlich „volle Pulle“ spielen. Es wird ein Spiel auf Aufgehhöhe. Jeddeloh ist in der gleichen Situation wie wir. Die Trainerin wird wahrscheinlich die gleichen Worte wählen. Kein ängstliches Taktieren, von Beginn an dem Gegner zeigen wer hier der Chef ist. Agieren, nicht reagieren.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten und Arbeitszeiten der Spielerinnen haben wir gut trainiert und können selbstbewusst die Aufgaben angehen.

 

0:3 Klatsche in Aurich

Nix mit Aufbaugegner!

Voller Zuversicht sind wir den Weg nach Aurich angetreten. Nachdem wir im Heimspiel keine Punkte für uns verbuchen konnten, wollten wir dort wieder eine bessere Leistung abliefern. Leider wurde uns relativ schnell klar, dass es hier richtig schwer werden würde. So drehten die Gastgeberinnen einen 2:5 Rückstand in eine 18:5!!! Führung. In dieser frühen Phase hat überhaupt nichts geklappt und weder mit Auszeiten, noch mit Spielerwechseln oder auch mit Umstellungen auf dem Spielfeld konnte die gegnerische Serie durchbrochen werden. Am Ende ging der Satz mit 13:25 verloren.
Der zweite Satz war etwas ausgeglichener. Dennoch hatten wir in den teilweise sehr langen Ballwechseln meist das Nachsehen. Trotz einer recht starken Feldverteidigung konnten wir den Ball nicht „tot kriegen“. So ging auch dieser Satz (21:25) verloren.
Im folgenden Durchgang führten wir sogar kurzfristig. Aber auch hier mussten wir zum Ende einfach merken, dass dieser Gegner heute zu stark für uns war. Der dritte Satz endete 19:25.

Als nächstes steht am 03.12. ein Heimspieltag an. Die Zeit muss genutzt werden um Fehler abzustellen und die Durchschlagskraft zu verbessern.

 

 

Am Samstag geht’s wieder in den Norden

Ist Aurich ein Aufbaugegner?

(03.11.ls) Nico hat´s am 05. nicht leicht. Nach der Heimpleite fahren wir zu einer Mannschaft, die auf dem dritten Platz steht. Allerdings auch mit fünf Spielen aber mit einem Sieg mehr als wir. Die Damen müssen die Eigenfehlerquote drastisch reduzieren, dann sollten wir auf Augenhöhe mitspielen können. Der ewige Kreislauf: Das gibt Selbstvertrauen und aus dieser Stärke können wir agieren und unser Spiel aufziehen usw. usw. Diese Geschichte erzählen auch Bundesligamannschaften!
Bis Samstag erwischt hoffentlich keinen mehr die Grippe. Unsere etatmäßigen Mitten Franka und Sandra sind wieder dabei. Dagegen nur wenig begeistert zeigen sich die Trainer über den kurzfristig angemeldeten Wochenendurlaub einer Stammspielerin.

 

Nichts zu holen beim Derby gegen Lohne

Nullnummer am Wochenende

(31.10.ls) Weder im Derby noch beim zweiten Gegner Meppen konnten wir punkten. Gegen Lohne verloren wir 0:3 (22:25, 20:25, 22:25) in 64 Min. Gegen Meppen 1:3 (14:25, 27:25, 23:25, 13:25) in 77 Min.
Vorweg ist zu sagen, dass die Stimmung in der Halle noch nie so gut war. Je ca. zwanzig Zuschauer aus Lohne und Meppen waren mitgereist. Und die ca. vierzig eigenen Fans taten das Übrige. Die Nachbarstädter machten schon Krach genug und die Fans aus Meppen packten dann noch ihre Pauke aus. So herausgefordert, feuerte uns die Vierte ebenfalls „Pauken und Trompeten“ an. Leider half das alles nichts.
Eva und Sarah aus der Vierten machten ihre Sache über die Mitte ebenfalls gut.  Sie traf keine Schuld an der Niederlage. Eher die fehlerhaften Aufschläge. „Das reicht für den Rest der Saison.“ Beispiel: 1. Satz: Wir führten 19:14, Lohne holte auf 21:19, 3 - in Worten Drei - Spielerinnen verschlugen hintereinander ihre Aufgaben – beschwert sich da jemand, dass wir den Satz verloren? Unsere Spielanlage braucht die Aufschläge. Das macht 40 – 50% unseres Spieles aus. Zu diesem Drama kam hinzu, dass einige Spielerinnen nicht 100% ig fit zu sein schienen. Die Trainer beobachteten viele ungewohnte Fehler. Am Samstag schaffte es keine Spielerin eine Führungsrolle zu übernehmen und so der Mannschaft Sicherheit zu geben. Eine stabile Annahme von Lisa reichte nicht aus um die Laufwege von Marlene zu verkürzen. Aus der Abwehr heraus war es sehr schwierig variabel zu stellen. Oft blieb nur eine Position übrig und da hatte der Lohner Block keine großen Probleme. Der Verlust des ersten Satzes tat schon weh. Das kratzte an der Psyche! Wir hatten uns kräftig gewehrt, aber immer wieder gab es Fehler und Lohne lag im dritten Satz ständig mit ein, zwei Punkten vorne.
Ohne unser Aufschlagspiel können wir den Gegner nicht so unter Druck setzten, wie es nötig wäre um zu agieren und nicht nur zu reagieren.

Die jungen Mädels aus Meppen (Nicht wie im Vorbericht die erfahrenen Damen aus Aurich.) heizten uns ganz schön ein. 14:25 war schon happig. - Das erste Spiel klang noch nach. Der rote Faden  spann sich weiter. Kein Ruck, keine Wende. Die Jungen waren uns am Samstag auch psychisch überlegen. Immer wieder trafen sie sich in der Feldmitte und hüpften singend im Kreis. Wir spielten verkrampft und die locker, flockig. Einzig Fana schien davon unbeeindruckt. Sie machte ihr bislang bestes Spiel und avancierte zur festen Größe auf der IV.
23:19 Führung, 23:24 Satzball abgewehrt, 24:25 Satzball abgewehrt und dann unseren zum 27:25 verwandelt. Das hätte die Wende sein müssen!
Im dritten Durchgang führten wir bis zum 15:15. Dann brach die Annahme ein und die gewohnten Fehler des Samstags waren wieder präsent.
Der vierte Satz hat immerhin noch 23 Minuten gedauert, die Niederlage war aber schon bei 10:11   besiegelt. Aufschlagserien, sonst unser Part, schlugen bei uns ein. Einmal vier, zweimal fünf hintereinander.
So ist es nicht unbedingt ein Trost, wenn Zuschauer uns ein spannendes Spiel bescheinigten. „Das war viel besser als in der Bezirksliga.“ Mit der Leistung von Samstag haben wir jedoch keine Chance in der Landesliga.

 

 

Nach einem Jahr Pause wieder ein Derby

Zweiter Gast kommt aus Meppen

(27.10.ls) Lohne ist ein Jahr vor uns Meister in der Bezirksliga geworden, sodass wir in der Saison 15/16 kein Lokalderby erleben durften. Nun ist es wieder soweit. Am Samstag zur Thomasmarktzeit ist um 15.00 Uhr Anpfiff im GAV. Wir konnten die Damen aus der Nachbarstadt in Wiesmoor beobachten und waren von deren Stärke beeindruckt. Es wird kein leichter Weg sein.
Wir sind gehandicapt durch den Ausfall unserer beiden Mittelblockerinnen. Sandra fehlt studienbedingt und Aylin fällt für diese Saison komplett aus – an sich ein  freudiges Ereignis, für den Volleyball allerdings eher ungünstig  - Aylin ist schwanger.
Im kommenden Heimspieltag unterstützen uns Sarah Thomann und Eva Hellmann aus der IV.
Der zweite Gegner Meppen ist für uns ein unbeschriebenes Blatt. Wir haben uns sagen lassen, dass sie mit schmalem Kader auftreten, aber sehr erfahren sind.  Insofern (wenn alle gut drauf sind) reichen sechs Spielerinnen um Meister zu werden.

 

 

Ein Sieg gegen Emlichheim tut immer gut

3:0 beim Rivalen – fast immer ein „Lokalderby“

(24.10.ls) Noch mal ein Bericht vom Hören-Sagen. Das Dienstags Training gestaltete sich als ein reines Theorie Training. Nico sprach deutlich die Fehler aus der Niederlage an und forderte mehr Entschlossenheit und Einsatz. Alles das setzte die Mannschaft am Samstag gegen Emlichheim um. Danke Bälle wurden mit Mut ausgespielt, die Lücken in der Abwehr geschlossen; den Rest schaffte unsere Libera Lisa. Der Trainer wollte aus der geschlossenen Mannschaftsleistung keine Spielerin hervorheben, nannte aber doch zwei Namen (Kathrin und Lena Bö), die beim großen Rückstand im dritten Satz die Nerven behielten und ihr Aufschläge so platzierten, dass die Gastgeberinnen reagieren nicht aber agieren konnten.
In den Sätzen eins und zwei sahen die Zuschauer Oythe immer mit zwei bis drei Punkten vorne.
Im dritten Durchgang führte Emlichheim mit 19:11! Wir kämpften uns Punkt um Punkt heran und je enger es wurde, desto nervöser wurden die jungen Damen aus der Heimstadt von Danuta Brinkmann.

 

 

Das Luxusproblem konnte nicht gelöst werden

1:3 Niederlage gegen Hesel

(22.10.ls) Keinen Vorteil nahmen wir aus der Anwesenheit des kompletten Kaders. Nichts lief wirklich gut zusammen. Wir hatten Annahmeprobleme und die Gastgeberinnen spielten geschickt in unsere Lücken. Kommentar des Käptäns: "Selbst Schuld. Das war unnötig."

 

Oythe III hat ein Luxusproblem

Dreizehn Spielerinnen stehen zur Verfügung

(12.10.ls) Nicht nur zwei Trainer betreuen die Mannschaft, so dass ich  in die Ferne reisen kann und Nico daheim die Damen betreut. Wir haben auch einen der sehr seltenen Fälle bei dem sogar dreizehn Spielerinnen zur Verfügung stehen. Beim Studieren der bisherigen Ergebnisse der anderen Mannschaften gehe ich jetzt einfach mal von einem Sieg aus. Dann könnte ich in stiller Freude einen Rioja trinken.

 

Sieg gegen Verbandsliga Absteiger Wiesmoor

3:1 (20:25, 25:20, 25:20, 25:19)

(18.09.ls) Der Einwand des Trainers bei der Vorbesprechung, ob der eventuellen Chancenlosigkeit in Ostfriesland hat bei einigen Spielerinnen wohl gewaltig an der Ehre gekratzt: Das wollen wir jetzt mal wissen …
Um 15:02 Uhr konnte die Mannschaft den ersten Punkt in der LL verbuchen. Der Grundstein   -;)  für den späteren, unerwarteten Sieg. Annahme und Abwehr, organisiert von Lisa, war die Voraussetzung für Marlene, ihre Spielerinnen geschickt einzusetzen. Ihr blieb es vorbehalten das Spiel mit einem platzierten Angriffsschlag nach 89 Minuten zu beenden.
„Auseinandergenommen“ haben wir die Gastgeberinnen mit unseren Aufschlägen. Lena Böske, Julia und Marlene servierten im Laufe des Spiels mehrfach Serien. Dermaßen unter Druck konnten die Damen aus Wiesmoor nur mit halber Kraft agieren.
1. Satz
Bis zum 20:21 spielten beide Teams gleichwertig. Keines erspielte sich einen zweipunkte Vorsprung. Bei diesem Spielstand gab es in unserer Mannschaft zu viele unnötige Fehler und schon war der Satz weg.
2. Satz
13:5, 17:10, 20:16, 20:19 verdeutlichten die Aufschlagserien. Zum Schluss wurde es eng. Die Gastgeberinnen ergaben sich nicht kampflos. Lena beendete den Durchgang mit einem Fünferpack.
3. Satz
Hochkonzentriert ging es weiter. Wir lagen schnell mit drei Punkten vorne und bauten diese Führung immer weiter aus. 19:12, 23:14. Dann wurde es im Gefühl des sicheren Sieges noch mal eng. 23:20. Die stärkste Angriffsreihe mit Kathrin, Franka und Lena ließ aber nichts mehr anbrennen und wehrte die wiedererstarkten Wiesmoorerinnen ab. Spätestens jetzt mussten die Spielerinnen von Oythe III einsehen, wie wertvoll die Konditionsschinderei zu Beginn der Saison war. Es gab immer wieder lange Ballwechsel, das Übrige tat die schwüle Luft in der Halle.
4. Satz
Zwei Aufschlagserien von jeweils sieben Punkten brachen den Widerstand unseres Gegenübers. Schnell stand es 20:8. Die Ungewissheit ob unserer Spielstärke war beendet, dem Spiel war der Ernst genommen, sodass der Vorsprung schmolz, aber nicht dermaßen, dass unser erster LL Sieg gefährdet war.
Wir haben uns riesig gefreut. Das werden wir erstmal genießen.

 

 

Die Dritte startet ins Abenteuer Landesliga

Zum Auftakt schon mit Handicap

(12.09.ls) Nach der Vizemeisterschaft im ersten Bezirksliga Jahr feierten wir in der Saison 15/16 die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Landesliga. Dann, nach der Euphorie, wurde der Kader „gewogen“. Hiobsbotschaft: „Pille“ Christina Deters hört auf! Als erfahrene Zuspielerin und Kopf der Mannschaft ein Schock. So trägt Marlene Niemann, unsere verbleibende Stellerin, die sich im Studium befindet und nur einmal mit der Mannschaft trainieren kann, die volle Verantwortung. Die Situation eher „supoptimal“. Als wäre das noch nicht genug fallen Lena Bokop und Sandra Brokering teilweise gleichzeitig an mehreren Spieltagen aus, weil sie sich auf Fort- bzw. Ausbildungen befinden.
Ein Schulterzwicken hier, da das Knie oder der Rücken. … Da sind die gesündesten noch die Trainer.
Indes freuen sich  Nico und Lothar über die Rückkehr von Franka Bothe in den Kader. Sie hatte im Frühjahr ihr Auslandssemester beendet und spielte den Rest der vorigen Saison in der IV.

Was kann es dann noch Schlimmeres geben als am ersten Spieltag gleich auf beide Mittelangreifer und die Diagonalspielerin verzichten zu müssen?

Am Samstag geht es los. Wiesmoor heißt der Gegner. Für uns ein unbeschriebenes Blatt. In Ostfriesland haben wir lange nicht gespielt. Einziger Anhaltspunkt für die Spielstärke wäre das Spiel gegen Jeddeloh, die wir aus der Bez.L. kennen. Jeddeloh schlug Wiesmoor 3:1 – wir waren mit Jeddeloh die letzten zwei Jahre immer auf Augenhöhe. (Übrigens: Jeddeloh hat als Vizemeister die Relegation gewonnen. Und wir haben uns sehr gefreut, dass wir wieder zusammen in einer Liga spielen. – Als Gastgeber der Punktspiele wurde immer ein tolles Buffet aufgebaut! – Sie sind aber auch sehr nett! Der Spielplan ist leider so d …, dass wir dort nicht spielen.)
Schauen wir mal, ob unser Gastgeber eine schlagbare Mannschaft ist oder ob wir nur als Punktelieferant unterwegs sind.
Die Reise nach Ostfriesland hat auch unser Derby-Partner Lohne gebucht.

Saison 15/16

Der Meister gab sich keine Blöße

Auch das sechszehnte Spiel endete mit drei Punkten

(14.03.ls) Wer hätte das erwartet? Kein Mitglied der Mannschaft hatte mit einer so überwältigenden Saison gerechnet. Fünfzehn Spiele 3:0 gewonnen und nur eines gegen den Vizemeister verloren. Von dieser Stelle aus viel Erfolg in der Relegation. Wir würden wieder gerne gegen euch spielen – ihr habt so ein tolles Buffet!
Der erste Satz gegen den Tabellendritten  Löningen begann nicht wunschgemäß. Aufschlagfehler von uns und dann vier ganz schlechte Annahmen 0:4. Bis zum 17:16 konnten wir den Rückstand nicht aufholen. Zuvor hatte Jana vier Aufschläge durchgebracht und am Netz standen mit Kathrin, Lena Böske und Sandra Spielerinnen, die zu blocken und anzugreifen wussten. Gegen die groß gewachsenen Gastgeberinnen kamen unsere Angriffe immer wieder durch und in der Mitte fischte  Sandra die gegnerischen Versuche ab. Nach dem Aufschlagwechsel übernahmen Sandra das mit den Aufschlägen und Aylin das mit dem Block in der Mitte. Nach 17:16 hieß es 25:18.
Auch im zweiten Durchgang lagen wir zunächst hinten - 3:8. Sandra erhöhte auf 9:8, womit wir uns etwas Luft verschaffen konnten. Mit den Aufschlägen der Löningerinnen kamen wir ebenfalls nicht gut klar – so wie sie mit den unsrigen. Und wenn wir dann ohne Druck spielen mussten, flogen uns einige sehr gute Angriffe um die Ohren. Es half uns wieder die eigene Aufschlagstärke. Aylin und Christina brachten die Gegnerinnen in starke Verlegenheit und uns in Führung – 20:14. Auch wir schwächelten wieder in der Annahme – 20:18. Von diesen Fehlern befreiten wir uns besser als der Gastgeber. Julia und Fana konnten geschickt viele Bälle auf der I und V unterbringen. Endstand 25:20.
Löningen gab sich nicht geschlagen. Einmal fünf und nochmal vier Annahmeprobleme bei uns: 3:5 und 4:9. Unsere Konter: Julia von 9:11 auf 14:11 und im Anschluss noch mal Aylin bis 21:13. Unsere Stärke war die Stabilität, auch mental. Wir haben den Druck kontinuierlich hoch gehalten. Löningen glänzte mit sehr gelungenen Aktionen, aber zu wenigen. Die Spielerinnen konnten ihre Nervosität nicht ablegen.
Wir waren auf allen Positionen sehr gut besetzt: Die Angriffspositionen (s.o.), das Zuspiel mit Christina und Marlene und wie immer zuverlässig Lisa als Libera.

 

Frauen mit Meistertrainern

 

Siegreiche Saison geht zu Ende

Abschiedsspiel beim Tabellendritten

(10.03.ls) In voller Mannschaftsstärke reisen wir nach Löningen. Dort soll es einen würdigen Abschluss der Bezirksligasaison geben. Die Meisterfeiern sind so gut wie abgeschlossen. Nach dem Spiel wird es wohl nur noch ein gemeinsames Essen geben, denn es ist Sonntag und alle müssen wieder arbeiten. Gut, dass wir schon durch sind. Denn am Sonntag treffen sich die ersten Drei der Tabelle. Das hätte sonst für uns ein gewaltiges Nervenkitzel Spiel geben können. Nun wollen wir konzentriert aber locker den Spieltag angehen und mit einem letzten Sieg die Saison beenden.

 

Alte Halle in Grolland hat ihren Charme

Holpriger Pflichtsieg

(08.03.ls) Am Spieltag bei der Abfahrt ging es locker zu. Es wurde viel gescherzt und geplant: Die Party am Abend. Das machte sich dann auf dem Feld bemerkbar. Vielleicht plante man schon den ein oder anderen Drink. - Der Sieg war zwar nie in Gefahr, wurde aber nicht souverän eingefahren.
Sicher auch ein Grund für die fehlende Souveränität war, dass alle elf Spielerinnen eingewechselt wurden und so diese Wechsel für Unruhe sorgten. Wir klagen natürlich auf hohem Niveau!
Die Planungen für den Abend gelangen fast perfekt. Fast, denn nachdem die Spielerinnen im Rasta Dome abgesetzt waren, „verkrochen“ sie sich in eine nicht abgesprochene Ecke! Einer der beiden Trainer musste sich mit anderen Menschen vergnügen.


Männer mit Meisterinnen.

 

Absteiger gegen Meister

Die Rollen sind klar verteilt

(03.03.ls) Der Meistersekt ist leer. Das Meisterkind begossen. Nico und ich haben in den letzten Trainingseinheiten den Athletikanteil erhöht. Wir wollen bis zum Saisonende fit bleiben und uns würdig aus der Bezirksliga verabschieden. - Also: Keine Durchhänger!
Auch wenn am Samstag gegen Grolland nicht alle Spielerinnen dabei sind wg. Urlaub, Arbeit, Studium, so sind wir doch auf allen Positionen gut besetzt.


M e i s t er  - zwei Spieltage vor Schluss

In 112 Minuten zu sechs Punkten


(15.02.ls) Der Rausch der spontanen Meisterfeier ist noch nicht verflogen, da wird das nächste „Großereignis“ publik: Wir gratulieren zum „Meisterkind“ Marieke. Herzlichen Glückwunsch Elke und Nico!!!
Schützenhilfe zur vorzeitigen Meisterschaft leistete unsere IV. Sie schlug am Samstag unerwartet den bisherigen Zweiten Jeddeloh. Und wir sind nun mit unseren beiden Siegen vom Sonntag nicht mehr vom 1. Platz zu verdrängen.
Oythe III – Dimhausen 3:0 (25:6, 25:16, 25:21) 56 Minuten, Oythe III – Elsfleth 3:0 (25:12, 25:15, 25:14) 56 Minuten
„Wir dürfen uns gegen die unteren Mannschaften keine Blöße geben“, das kam nicht von den Trainern, sondern aus der Mannschaft. Will heißen: Wir geben weiter Gas und wollen kämpfen. Das ging am Sonntag voll auf. Zwölf, bzw. dreizehn top fitte Spielerinnen standen am Valentinstag zur Verfügung. Alle hoch motiviert und auch bei der deutlichen Überlegenheit als Gastgeber in allen sechs Sätzen sehr konzentriert. Eine wahre Freude für die Trainer. Sogar der in den Startlöchern sitzende, werdende Vater Nico musste noch kurz zuschauen. Wir konnten dann mit einem alkoholfreien Sekt auf die Meisterschaft anstoßen und er konnte anschließend wieder in Ruhe auf die werdende Mutter aufpassen.
Die Spiele waren nicht so spannend, da die Siege nie in Gefahr gerieten. Ich habe mich mehr damit beschäftigt, grundsätzliche Tipps zu geben und darauf zu achten, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen, als dass ich nervös am Spielfeldrand hätte stehen müssen. Erwähnenswert an diesem Spieltag: Von zwölf möglichen Auszeiten habe ich keine genommen und es gab diverse Aufschlagserien von 4, 6 und 9 Punkten.

 

(13.02.ls) Der ausgefallene Vorbericht ...

 

Nach 53 Minuten zum Duschen

3:0 (25:12, 25:13, 25:11) in Nordenham

(08.02.ls) Einen nie gefährdeten Sieg fuhren wir in Nordenham ein. Mit der nötigen Konzentration spielten wir die Sätze herunter. Alle Spielerinnen wurden eingesetzt und fügten sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein. Die Gastgeberinnen kamen nach ihrem 3:0 Sieg im ersten Spiel gegen Dimhausen bei uns nicht zur Entfaltung. Es war unseren Spielerinnen anzumerken, dass wir auch die vermeintlich leichten Spiele ernst nehmen und uns keine Blöße im Endspurt geben wollen.
Vor allem Fana hat ihre Chance genutzt zu zeigen, dass sie einen festen Platz über Außen anstrebt. Auch ihre Aufschläge (von 4:1 auf 13:1) konnten sich sehen lassen.

Kommenden Sonntag wird das letzte Heimspiel der Saison um 11.00 Uhr angepfiffen. Dimhausen und Elsfleth sind die Gegner.

Eigentlich sind die Karten klar verteilt

Vorletzter gegen Ersten

(05.02.ls) Am Sonntag sind die Nordenhammer Damen Gastgeber. Um 12.00 Uhr ist Anpfiff gegen Dimhausen, anschließend sind wir an der Reihe. Die weiteste Fahrt der Saison. Natürlich wollen uns die Gastgeberinnen ein Bein stellen. Wenn wir unseren Vorsprung vor Jeddeloh behalten möchten, müssen wir mit drei Punkten wieder nach Hause fahren. Das sollte uns gelingen, denn trainiert und motiviert sind alle und Kathrin und Lena sind wieder dabei. Alle Positionen sind gut besetzt.

 

Befürchtungen sind wahr geworden

Jeddeloh knüpft uns das erste Spiel ab


(19.01.ls) Margot, ihres Zeichens Trainerin von Jeddeloh, wollte meine Einschätzung vor dem Spiel nicht teilen. Sie glaubte an Understatement, als ich ihr von unseren Problemen berichtete. Nach unserer ersten Niederlage 0:3 (17:25, 20:25, 18:25) in 76 Min, sagte eine Spielerin zu mir: „Zuerst wollten wir wenigstens einen Satz gewinnen. Dann sagten wir uns einen Punkt. Und schließlich wollten wir das ganze Spiel.“ „Aber es ist kein Grund niedergeschlagen zu sein, Meister werden ihr sowieso.“ Darüber werden wir erst mal nicht reden. Meister bist du, wenn du am letzten Spieltag Erster bist! Zum Rechnen also viel zu früh!
Die Gastgeberinnen waren uns in allen Belangen überlegen. Wir konnten nur reagieren und nicht agieren. Die Ausfälle von Kathrin, Lena und Sandra waren nicht zu kompensieren. Zumal sich nicht so eine Stimmung aufbaute nach dem Motto: Jetzt erst recht.
Nach schwacher Annahme konnte Aylin in der Mitte nicht vernünftig angespielt werden. Und die „Außen“ konnten sich auch keinen Respekt verschaffen. Die Trainer versuchten dann einige Umstellungen, die nicht trainiert waren und die unsere Mannschaft eher verunsicherte, als dass sie förderlich waren. Die Hauptangreiferin der Gastgeberinnen agierte wie sie wollte. Wir bekamen sie nicht in unter Kontrolle. So griff ein Rädchen ins andere, was der Moral ebenfalls nicht sonderlich gut tat. Wir glaubten nicht an einen Sieg!
Die erste Niederlage musste kommen. Das ist schade aber kein Beinbruch und kein Grund in Trübsal zu verfallen.
Da nächste Spiel kommt bestimmt und ist wieder das schwerste. Am 07.02. in Nordenham.

 

Das nächste Spiel ist immer das schwerste

Besonders aber dieses

(14.01.ls) Sonntag gegen 14.00 Uhr ist Anpfiff unseres Spieles gegen Jeddeloh. Das Hinspiel hier zu Hause haben wir mit 3:0 gewonnen. Nach dem Gesetz unserer gegenwärtigen Serie werden wir wieder 3:0 gewinnen. Es eröffnen sich Parallelen zur letzten Saison: Hinspiel gewonnen, Rückspiel verloren. Unsere Gastgeber werden mit Sicherheit alles daran geben uns ein Bein zu stellen.
Am Sonntag fehlen uns unsere Stammspielerinnen (Diagonal) Lena Bokop und  (Außen) Kathrin. Dadurch sind unsere Wechselmöglichkeiten natürlich stark eingeschränkt.  Außerdem läuft das Training bei einigen Spielerinnen studien- und/oder arbeitsbedingt recht holprig. Folgerung: Es wird ein besonders schweres Spiel!

 

Holpriger Rückrundenstart

Gewonnen ist gewonnen

(12.01.ls) Mit der Ausbeute von sechs Punkten können wir sehr zufrieden sein. Die Befürchtungen vor dem Spieltag waren aber durchaus berechtigt. Souverän war das nicht. Außerordentlich knapp und mit einigen Aufholjagden gelang ein 3:0 (25:23, 25:22, 25:22) in 77 Minuten gegen Delmenhorst-Stenum. Bei 7:11, 3:9 und 9:14 nahm Nico jeweils in den Sätzen eine Auszeit um die Konzentration zu stärken. Besonders im dritten Durchgang bei 19:19 stand das ganze Spiel auf des Messers Schneide. Johanna brachte vier Aufschläge entscheidend übers Netz und vorne machte die Angriffs-/Blockreihe Sandra, Kathrin und Lena Bokop alles klar. Ihr blieb es dann auch vorbehalten mit einem Aufschlagass das Spiel für uns zu entscheiden. Damit haben wir einen unseren engsten Verfolger abgeschüttelt.

Im zweiten Spiel gegen unsere IV ließen wir ebenfalls nichts anbrennen. Holprig aber ungefährdet gewannen wir auch hier 3:0 (25:20, 25:14. 25:20) in 71 Minuten. „Wir wollten unbedingt einen Satz“, ließ sich Inga, unser ehemaliges Mannschaftsmitglied, vernehmen. Am dichtesten dran waren sie im dritten Satz bei 21:20. Besonders Kathrin hatte was dagegen und bereitete mit ihren Aufschlägen das Feld. Aylin, Marlene und Jana brauchten vorne nur noch blocken.
Alles in allem ein gelungener Rückrundenstart.

Das Highlight für mich folgender Spielzug: Super Annahme - Zuspiel im Sprung - Kurzangriff auf der Mitte über den Block.

Wer kommt am besten aus den Winterferien?

Oythe IV, Delmenhorst-Stenum oder wir?

(07.01.ls) Nach einer Pause mit einem Heimspiel starten finde ich eher "suboptimal". Läuft es rund, machst du 6 Punkte. Hast du Probleme könntest du unter Umständen 6 Miese machen. Und keine Chance nach dem ersten Spiel wieder alles zu richten. Dienstag musste das Training wegen "Türproblemen" ausfallen. Heute läuft ein Trainingsangebot, an dem aber nicht alle Spielerinnen teilnehmen können. D.h. Freitag einmal in die kalte Halle und dann Sonntag die Gegner empfangen, die uns als Spitzenreiter jagen werden. Jeder will besonders uns schlagen oder zumindest uns den ersten Satz abnehmen. Das wird eine ganz besonders schwere Rückrunde.

Sensationeller Herbstmeister

8 Spiele - 8 Siege und 24:0 Sätze

(16.12.nico) So, da waren wir nun in Dimhausen. Und der Trainer des Gegners machte die direkte Ansage, dass sie uns heute mindestens einen Satz entführen wollten. Im ersten Satz zeigten wir allerdings, dass wir es ihnen nicht leicht machen werden. Über druckvolle Angaben und ein variables Angriffsspiel starteten wir sehr gut in das letzte Spiel des Jahres. Mit 25:14 konnten wir diesen Satz für uns entscheiden.
Im zweiten Set wurde beim Gegner umgestellt, die Zuspielerin musste verletzt gewechselt werden. Zudem schafften wir es nicht mehr, unsere Angriffe in der gegnerischen Feldhälfte zu platzieren, da wir oft am starken Mittelblock scheiterten. So kam es, dass wir über 7:14 bis hin zum 14:21 nicht mehr richtig zu unserem Spiel fanden. Die Wende läutete Lena Böske von der Bank kommend, mit einer starken Angaben Serie zum 20:21 ein. Eine extrem spannende Schlussphase war eröffnet. Bei 22:24 konnten wir zwei gegnerische Satzbälle abwehren. Zum einen, weil Julia bei ihren Angaben die Nerven bewahrte und zum anderen, weil unsere Angreiferinnen wieder punkteten und durch dieses druckvolle Spiel Fehler beim Gegner erzwangen - 26:24.
Auch der dritte Durchgang war lange hart umkämpft und bis zum 19:19 sehr ausgeglichen. Zum Ende schafften wir es, uns abzusetzen und durch ein 25:21, dieses Spiel erneut mit 3:0 für uns zu entscheiden.
Somit beenden wir die Halbserie als Herbstmeister, ungeschlagen und ohne Satzverlust. Das war eine perfekte Hinrunde und wir freuen uns auf die Rückspiele im neuen Jahr. Allerdings deutet sich eine schwere Rückrunde an, da ab jetzt jede Mannschaft doppelt motiviert sein wird, uns die ersten Punkte zu entführen.

 

 

Dimhausen?!

Sechs Spiele, vier Siege

(12.12.ls) "Wer ist Dimhausen?", fragen wir uns. Eine unbekannte Größe. Sie haben in ihren sechs Begegnungen   sehr unterschiedlich gespielt. D.h. also aufpassen! Nach dem Spiel am Sonntag wissen wir mehr, auch wo das liegt. Die Trainingsbeteiligung ließ in den letzten 14 Tagen zu wünschen übrig. Nicht, dass wir auf dumme Gedanken kommen, dass die Weihnachtspause schon begonnen hat. Libero- und zuspieltechnisch sind wir gut besetzt. Ein Schwachpunkt könnte den Angriff sein, wo auf der IV und III die Stammspielerinnen fehlen. Trotz alledem wollen wir mit unserem makellosen Konto in die Weihnachtsferien gehen.


3:0 gegen unsere VI

25:15, 25:21, 25:15

(04.12.nico) Das Derby stand nicht für alle unter einem guten Stern. Die Vierte musste leider auf einige verletzte Spielerinnen  verzichten und konnte an ihrem Heimspieltag mit nur sieben Spielerinnen antreten. Und auch bei uns hat sich Lena Böske kurzfristig krank gemeldet. Trotzdem waren alle vorhandenen Spielerinnen hoch motiviert für das bevorstehende Derby.
Im ersten Satz merkte man recht schnell, dass wir unsere hervorragende Annahme der letzten Spiele, hier und heute leider nicht unter Beweis stellen konnten. So wurde Marlene direkt von Beginn an ordentlich gefordert. Der Satz war lange ausgeglichen, bis zuerst Kathrin und in Folge Aylin mit jeweils guten Aufschlagserien einen ordentlichen Vorsprung herausarbeiteten. So konnten wir diesen Satz mit 25:15 klar für uns entscheiden.
Im zweiten Satz ging es viel hin und her. Obwohl wir die ganze Zeit führten, konnten wir uns nicht mehr als ein, zwei Punkte absetzen. Erst kurz vor Satzende machten wir die entscheidenden Punkte und gewannen diesen Satz knapp mit 25:21.
Nun kam der oft so schwere dritte Satz. In diesem hatten wir auch direkt den schlechteren Start und es deutete sich an, dass unser Gegner sich noch längst nicht aufgegeben hatten und den zahlreichen Zuschauern noch einen schönen Kampf bieten wollten. Die Vierte ging schnell mit 7:2 in Führung und setzte uns mit einigen starken Angaben direkt unter Druck. In dieser Phase fanden wir zu alter Stärke zurück und kämpften uns zum 15:15 heran. Durch die starken Angabenserie von Lena konnten wir zunächst eine fünf Punkte Führung herausspielen und den Satz hinterher mit 25:19 für uns entscheiden.
Wir freuen uns über ein erneutes 3:0 und können mit diesem starken Ergebnis unsere Tabellenführung erneut ausbauen, da Jeddeloh gegen Delmenhorst Punkte liegen gelassen hat. Wir freuen uns auf das Rückspiel und hoffen, dass dann alle verletzten Spieler wieder mit von der Partie sind.

 

Vereinsderby im GAV

Die Vierte ist Gastgeber am Sonntag um 11.00 Uhr

(27.11.ls) Behalten wir die weiße Weste? Unsere Vierte wird alles daran setzen, das zu verhindern. Auch als Tabellenführer werden sie uns nichts schenken. Wir haben bisher alle Spiele zu Null gewonnen. Damit sind wir Favorit. Diese Rolle nehmen wir an und wollen uns keine Blöße geben. Nico hat die Mannschaft gut eingestellt, von Trainingsausfällen ist mir nichts bekannt, somit kann der Sonntag kommen.

 

Hoher Sieg, 3:0 in flacher Halle in Elsfleth

25:13, 25:21, 25:23

(22.11.nico) Hoch motiviert und doch mit 11 Spielerinnen bestückt, haben wir den Weg nach Norden angetreten. Da wir den Gegner und die Halle bislang noch nicht kannten, wurden wir direkt erstmal von der doch recht niedrigen Hallenhöhe überrascht. Allerdings hat uns das vor weniger Problemen gestellt, als zuerst erwartet. Auch in diesem Spiel konnten wir die gute Annahme der vergangenen Spiele bestätigen. Nicht nur durch unsere Liberos, die heute mal Beide zum Einsatz kamen, sondern auch durch die restliche Mannschaft, wurde diese hervorragend umgesetzt. Somit konnten wir den 1. Satz relativ deutlich mit 25:13 für uns entscheiden. Das Ergebnis hätte noch deutlicher gestaltet werden können, wenn wir nicht zu Anfang so viele Angaben verschlagen hätten. Der Knoten ist dann mit einer Aufschlagserie von Johanna geplatzt.
Im 2. Satz kam beim Gegner eine fast komplett andere Mannschaft aufs Spielfeld. Es wurde auf vier Positionen gewechselt und man merkte recht schnell, dass man hier die 3 Punkte nicht geschenkt bekommt. Elsfleth spielte von nun an einen ganz anderen Volleyball als noch im 1. Satz. Wir konnten sie zwar immer noch mit unseren Angaben und gut platzierten Angriffen unter Druck setzen, aber auch die gegnerischen Angreiferinnen konnten einige sehenswerte Angriffe, besonders über