Spielberichte

Saison 17/18

Landesliga schien einen Satz lang Realität zu werden

BTS Neustadt II war die erwartete Nummer zu groß

(23.04.ls) Gut gelaunt starteten wir am Samstag bei Sonnenschein nach Bremen. Zahlreiche Eltern wollten uns bei unserem Auftritt an der Hans Böckler Str. unterstützen.
Zunächst hatten die Wilhelmshavener (Bez.L.) Fans ihren Auftritt. Mit Pauke, Trommel und Kuhglocke feuerten sie mit Erfolg ihre Mannschaft an, 2:0 gegen Walle (Bez.L.). Dabei nervten sie allerdings alle anderen Anwesenden in der Halle gewaltig. Der erste Relegationsteilnehmer stand fest.
Wir mussten gegen den siebten der LL (Neustadt) antreten. In Körpergröße und Athletik übertrafen sie uns und zeigten beim Einspielen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Ihr Trainer erzählte uns von „unglücklichen“ und „undurchsichtigen“ Spielverläufen in der abgelaufenen Saison, die BTS in der Zehnerliga auf den siebten Platz gebracht hätten. Was heißen sollte, dass sie sich eher auf höheren Plätzen sahen – was durch ihre Spielstärke bestätigt wurde.
Wir starteten gleich mit zwei Assen beim Aufschlag. Lagen bis zum 13:10 sogar mit drei Punkten vorne. Es war ein dramatisches Spiel. Starke Angriffe und aufmerksame Blocks auf beiden Seiten. Für längere Ballwechsel sorgte eine kämpfende Abwehr. Da die Annahme auch stabil war, konnte Mila ihre Mitspielerinnen (vor allem Eva und Emilie) immer wieder gut in Szene setzen. Bei 23:22 pfiff die an sich gute Schiedsrichterin einen klaren Pritschfehler nicht zum 24:22! …Wir wehrten dann drei Satzbälle ab, bei 28:27 hatten wir unseren ersten, mussten uns dann aber 28:30 geschlagen geben.
Im zweiten Satz zeigte sich die Qualität des Landesligisten. Dem enormen Aufschlagdruck waren wir nicht gewachsen. Die Gegnerinnen brachten jeweils zwei bis drei Aufschläge hintereinander durch. Demzufolge konnten wir nicht den Angriffsdruck wie im ersten Satzes aufbauen und spielten etwas konfus. Dadurch bedingt waren die gegnerischen Angriffe umso gefährlicher. An die Leistung des ersten Abschnitts konnten wir nicht anknüpfen und verloren 0:2 (28:30, 14:25) in 63 Minuten.
Es waren zwei sehr unterschiedliche Sätze, die die Fans zu sehen bekamen. Nüchtern betrachtet folgerichtig. Das hohe Niveau des ersten Durchgangs konnten wir nicht halten, weil die Neustädterinnen einfach abgeklärter waren und ihre ganze Routine ausspielten. Letztendlich auch schon im ersten Satz, in dem wir an unserer Grenze waren und die Gegnerinnen noch Luft nach oben hatten. – Wir konnten sie nur gehörig ärgern.
Wir müssen uns jedoch mit der erbrachten Leistung in der Saison nicht verstecken. Immerhin Vize Meister. Das junge Team kann und will noch viel lernen, bekommt mehr Stabilität und wird in den nächsten Jahren von sich hören lassen.

 

Das wichtigste Spiel der Saison

Die Landesliga winkt

(20.04.ls) Heute Abend findet nicht nur die Generalversammlung des VfL statt, sondern auch das letzte Training der Mannschaft in dieser Saison.  Alles noch einmal durchspielen, sich gedanklich mit der morgigen Situation auseinandersetzen und dann ausgeschlafen in Bremen an den Start gehen. Mehr an Vorbereitung geht nicht mehr. Wir haben nach dem letzten Punktspiel bis heute sehr gut trainiert und können frohen Mutes das Spiel gegen BTS Neustadt II angehen. Die Mannschaft ist heiß und froh, dass es endlich soweit ist, denn aufgrund der Jugendmeisterschaften musste der Relegationstermin so weit in den April geschoben werden.
Im Gegensatz zum letzten Spiel in Rechterfeld starten wir in voller Mannschaftsstärke (Bis auf unsere Stütze Kathrin, die (leider kann ich ja nicht schreiben) schwanger ausfällt.)

Eva wird morgen auf der III gefordert sein. Hier allerdings bei einen Angriff aus dem Hinterfeld.

 

Durch ein 3:2 den Relegationsplatz gesichert

Unter „Mithilfe  der Vierten“ gewonnen

(18.03.ls) Mit einer Rumpftruppe – acht Spielerinnen, darunter zweimal Zuspiel und zweimal Libera – sollten wir zum letzten Spiel antreten. Kathrin hatte sich noch am Freitag krank gemeldet, sodass wir in der Vierten auf Suche gegangen sind. Fündig wurden wir bei Julia, die private Termine verschob oder ausfallen ließ, um uns nicht hängen zu lassen. Hier nochmal herzlichen Dank.
Es war ein hart umkämpftes Spiel, 3:2 (20:25, 25:23, 23:25, 25:22, 15:5) in 120 Minuten.
Im ersten Satz konnte sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorsprung herausspielen. Zum Ende ging uns die Puste aus. Wir erkämpften uns immer wieder das Aufschlagrecht, brachten uns dann jedoch ein ums andere Mal um die Früchte des Erfolges, weil wir den Ball „verdaddelten“. Bei 19:21 die letzte Auszeit und dann gelang uns nur noch ein Punkt.
Der zweite Durchgang war mit 31 Minuten der längste. Die Annahme war stabil, alle Zuspielmöglichkeiten standen offen und so konnte Eva auf der III immer wieder angespielt werden. Sie hatte einen überragenden Tag erwischt. Nicht nur im Angriff (hart, ganz hart oder soft) sondern auch im Block lieferte sie eine überzeugende Leistung ab. Das war der Grundstock zum Sieg.
Die dritte Runde bescherte uns gleich einen 1:7 Rückstand. Wir bekamen den Aufschlag des Gastgebers nicht in den Griff. Zum 12:13 kämpften wir uns wieder heran, den Ausgleich und die Wende schafften wir indes nicht. Bei 13:15 war noch alles möglich, nicht mehr bei 14:21. Wir konnten Rechterfeld zwar noch mal aufschrecken, indem wir uns bis 20:23 heran kämpften. Aber aufgrund der Annahme kam die Mitte zu wenig zum Einsatz und das Spiel war somit zu wenig variabel. Jule gab in der Abwehr alles, das konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Im vierten Set hatten wir eine 4´er, 3´er und 4´er Serie im Aufschlag, was nicht unvorteilhaft war. Angeführt von Eva glänzten auch Emilie und Emma. Die platzierten Lobs brachten die Rechterfelderinnen anscheinend aus dem Rhythmus. - `Da baust du einen hohen Doppelblock auf und dann kommt der Lob, um den sich zwei Spielerinnen streiten und dann den Ball nicht bekommen. Das ist frustrierend.` - Eng wurde es noch mal bei 20:21. Jedoch: Emilie machte genug Druck über die II und Emma sehr variabel über IV und II.
Im fünften Satz waren die Gastgeberinnen nicht wieder zu erkennen. Wir konnten agieren wie wir wollten. Zweimal vier (Mila, Julia), einmal fünf (Sara) Aufschläge, dazu die oben beschriebenen variablen Angriffe verhalfen uns zu einem schnellen 15:5.
Der „Wehrmutstropfen“ dieses Sieges: Wir müssen in den Osterferien noch weiter trainieren.

In der Relegation gibt es zunächst zwei Qualifikationsspiele: 
Wilhelmshavener SSV - TV Bremen-Walle 1875 II und
VfL Oythe III - BTS Neustadt II
Die Sieger spielen den Teilnehmer für die LL in der Saison 18/19 aus.

Das Turnier findet vielleicht am 21. oder 22.04. in Bremen statt.

obere Reihe v.l. Julia, Henrika, Mila, Eva, Emilie, Jule, Lothar
darunter v.l. Denise, Emma, Nico, Sara

 

Das wichtigste Spiel der Saison

Zwischendurch Lohne geschlagen

(14.03.ls) Normalerweise ist immer das nächste Spiel das wichtigste. Am Samstag geht es in Rechterfeld um den Relegationsplatz und ums Prestige. Also das wichtige, wichtigste. Wie schon mal erwähnt: Rechterfeld – Oythe oder Andreas – Lothar, immer spannend. Beide Mannschaften kämpfen um den zweiten Tabellenplatz, der zur Relegation in die Landesliga berechtigt. Beide Mannschaften sind sich mit Sicherheit über den Ernst der Lage bewusst, denn nur ein Sieg zählt. Ein Favorit ist für mich nicht auszumachen. Die Rechterfelder spielten in der Saison ebenso wenig konstant wie wir. Wieder für beide gilt: Wer einen guten Tag erwischt gewinnt.
Bei uns fallen drei Stammkräfte aus, die schon im Urlaub oder auf Lehrgang sind. Felicia, Jana und Lena. Ob wir die Ausfälle kompensieren können, wird sich zeigen. Entweder Ende der Saison oder Verlängerung bis zur Relegation am 7./8.04.

Gefordert: Emma im Hinspiel gegen Rechterfeld.

Siegerkreis aus dem Hinspiel, den wir am Samstag gerne wiederholen möchten, 3:1.


 

Ausgeglichener letzter Heimspieltag

Niederlage im Vereinsderby, Sieg gegen den Spitzenreiter

(11.02.ls) 212 Minuten reine Spielzeit für Mila (musste durchspielen) und die Zuschauer im GAV. Zuerst fünf Sätze gegen unsere IV.: (21:25, 25:13, 21:25, 25:13, 12:15) in 105 wechselvollen Minuten. Dann 107 Minuten gegen Bloherfelde (21:25, 19:25, 25:19, 25:12, 15:8). Den Sekt hatte unsere IV. für Bloherfelde schon kaltgestellt – bei einem Sieg wären sie vorzeitig Meister geworden…
Wir können dank der in dieser Saison „irren“ Ergebnisse aus eigener Kraft noch oben dran bleiben.
Der Spielverlauf war geprägt von verschlagenen Angaben. Beide Seiten haben hier noch erheblichen Trainingsbedarf. Der erste und dritte Satz waren recht eng. Wechselnde Führungen mit nur kleinen Punktvorsprüngen. Bei „kurz vor 20“ kamen wir nicht weiter. Von der IV zu wenig Druck und ein abwehrstarker Gegner. In den Sätzen zwei und vier haben wir unsere Gäste förmlich weggefegt. Die Aufschläge kamen konzentriert (Emilie und Kathrin, dann Mila und Eva), was unserem Block und der Feldabwehr zugutekam. Diesen Schwung konnten wir nicht in den fünften Abschnitt mitnehmen. Bei 3:4 hatten wir einen unerklärlichen Bruch. Bei 4:8 haben wir die Seiten gewechselt, 6:12 war ein Zwischenstand. Wir konnten dann noch auf 12:14 herankommen, aber ein „dusseliger“ Ball fiel zwischen zwei Spielerinnen zu Boden und damit hatte die IV. erfolgreich Revanche für das Hinspiel genommen.

Das Spiel gegen den Tabellenführer lief völlig anders. Trotz der erfolgversprechenden taktischen Umstellung lagen wir im ersten Satz 14:21 zurück und hatten uns auf 21:23 heran gekämpft. Letztendlich hatte es nicht gereicht. Im zweiten Durchgang waren wir bis 19:20 dabei und dann verloren wir den Faden. Für den dritten Set bedienten wir uns zunächst der Psychologie: Wer 2:0 führt, wird leichtsinnig. Das 8:12 passte nicht ganz aber bei 13:13 gab’s den Ausgleich. Emilie punktete schon erfolgreich auf der II und schlug dann auf zum 19:14. – Der Aufschlag hatte sich gegenüber dem ersten Spiel erheblich verbessert. – Im vierten Abschnitt vergaßen die Bloherfelder Damen das Spielen. Der Trainer war sauer und die Spielerinnen konsterniert. 13:6, 18:8 und 25:12 waren Zwischenstände im Spiel. Immer wieder Emilie und Eva griffen erfolgreich über Pos. II und III an und stellten die Gäste vor unlösbare Probleme.
Zurück auf null für den fünften Satz. Seitenwechsel bei 6:8. Es war spannend. Nochmal Emilie beim Aufschlag zum 12:8. Das war der Durchbruch zum Sieg!
Stellvertretend für alle Spielerinnen wurden oben nur zwei genannt. Alle waren gut und wichtig, die zwei Genannten in diesem Spiel aber die auffälligsten.
Wir sind weiter oben dran und haben für das Finale Selbstvertrauen getankt.

 

Wenn wir oben noch was wollen, müssen wir morgen gewinnen

Oythe IV und Bloherfelde sind die Gegner

(09.02.ls) Gewinnt unsere IV. kann sie bis auf drei Punkte an uns herankommen. Beide haben dann 13 Spiele, entweder ziehen wir auf sechs Punkte davon oder die Punkteverteilung liegt bei 23 zu 20. Dann folgt das Spiel gegen den Tabellenführer Bloherfelde. Wir könnten bis auf fünf/zwei Punkte an die Gäste aufschließen. Wie man die Mannschaft schlagen kann, hat uns Oythe IV gezeigt.
Das ist ein „Hammerspieltag“! – Das Training in den letzen vierzehn Tagen lief „semioptimal“. Wir kämpften mit beruflichen oder krankheitsbedingten Ausfällen. Für morgen müssen wir auf jeden Fall auf Henrika verzichten, die vom Arzt Sportverbot bekommen hat. Wir sollten ausgiebig schlafen und morgen selbstbewusst um 15.00 Uhr gegen unsere „alten Damen“ antreten.

 

Wieder nur Punktelieferant

Elsfleth „wollte gar nicht gewinnen“

(28.01.ls) Symptomatisch für den Spielverlauf war der Spielball für die Gastgeberinnen: ihr Aufschlag fiel bei uns auf den Boden.  - Zwei Spielerinnen waren sich nicht einig. So war das ein trauriger Schlusspunkt unserer Niederlage: 1:3 (25:20, 21:25, 21:25, 20:25) in 79 Minuten.
Die Analyse fällt recht kurz und schmerzhaft aus. Das Zuspiel war in Ordnung, Kathrin auf der IV, Eva auf der III und Emilie auf der II waren die einzigen, die punkteten. Das war insgesamt zu wenig, zumal noch diverse Aufschlagfehler hinzu kamen.
Die Elsflether Damen gingen das Spiel locker an. Scherzten und waren nicht erkennbar auf Punkte aus. Frei nach dem Motto: „Schaun wir mal“. - Und wir waren nach dem ersten Satz zu sicher: nach dem Motto: hier können wir nicht verlieren?  - Ihre Abwehr war gut und/aber von uns nicht gefordert. Selbst etliche technische Fehler brachten die Gastgeberinnen nicht aus der Ruhe. Teilweise griffen sie aus dem Stand an und ließen uns (deshalb?) immer mehr verkrampfen.
Zum Spielverlauf
Den ersten Satz gewannen wir locker in 15 Minuten. Es passte alles.
Im zweiten Durchgang lagen wir schnell hinten. 10:15 und 12:21. Wir kämpften uns wieder heran, mussten aber bei 22 Punkten die Segel streichen.
Im dritten Set sahen die Zuschauer den VfL bis zum 19:18 teilweise mit bis zu fünf Punkten vorne. Und dann hatten wir keine Mittel mehr, den Sack zuzumachen.
Den vierten Satz lieferten wir recht kampflos ab. Siehe oben.

 

Punktelieferant oder Punktesammler

Um 17.00 Uhr in Elsfleth

(26.01.ls) Mit unserem Orts- (Rechterfeld) und Tabellennachbarn (2. Und 3.) treffen wir uns am Samstag in Elsfleth. Den gefährlichen Gastgeber trifft zuerst Rechterfeld. Ob Schützenhilfe zu erwarten ist, sprich: Spielen sie den Gegner kaputt? Auf jeden Fall müssen wir gewarnt sein! Uns trennen zwar acht Punkte, was aber nicht viel über die Spielstärke aussagt. Es kommt auf die Tagesform an.
Optimal sieht anders aus. Jana, Lena und Sam fehlen aufgrund beruflicher Verpflichtungen, Denise und Antonia sind krank. Wieder fit ist Jule, sodass wir mit Libera spielen können. Besonders unsere Mitte muss stabil sein und bleiben, da wir auf der Position keine Wechselmöglichkeiten haben.
Fußballspieler im Interview höre ich immer wieder mit dem Motto: „Wir müssen 100% geben, dann gewinnen das Spiel.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

In den Startlöchern festgefroren

Der Favoritenrolle nicht gerecht geworden

(15.01.ls) Das 1:3 (25:16, 21:25, 25:27, 24:26) in 104 Minuten war nicht eingeplant. Im Auftaktspiel Löningen – Bloherfelde konnten wir unseren Gastgeber beobachten und dabei feststellen, dass eine Hauptangreiferin die Punkte macht – am Netz und aus dem Hinterfeld. Teilweise wirkte sie aber überlastet (sehr wuchtige Angriffe ins Netz oder ins Aus), weil die Oldenburger kräftig dagegenhielten. So wollten wir unserem Gegner auch den Wind aus den Segeln nehmen.
Locker gewannen wir den ersten Satz. Teilweise zeigte die Anzeigetafel acht Punkte Vorsprung für uns. Geschickt nutzten wir die Lücken in der Feldabwehr. Es war nicht zu spüren, dass wir ersatzgeschwächt waren. Zu den angekündigten Ausfällen kamen am Freitag noch die zweite Zuspielerin Mila und der Totalausfall unserer Libera Jule.
In den zweiten Durchgang starteten wir mit 0:4. Kein einziges Mal konnten wir die Führung übernehmen. Das Zuspiel war zu ungenau. Die Auszeiten bei 10:14 und 17:21 brachten keine Wende.
Den dritten Abschnitt begannen wir sehr konzentriert und lagen bis zum 24:21 immer vorne. Einmal mit acht Punkten. Platzierte Angriffe und geschickte Lobs wechselten sich ab und ließen die Löninger Damen immer hinterher hecheln.  Emma mit sieben Aufschlägen und Sara mit fünf Angaben hintereinander reichten nicht zum Sieg! Auch deren Hauptangreiferin hatten wir gut im Griff. Eine krasse Fehlentscheidung, der sonst guten Schiedsrichterin, brachte uns aus der Bahn. - Ich weiß, das muss man wegstecken, geht aber nicht immer so leicht. Sie pfiff einen klaren Pritschfehler der Gegnerinnen  nicht ab, das wäre unser Satzgewinn gewesen …
Im vierten Satz hatte Löningen reagiert und ihre Abwehr umgestellt. Das Spiel war ausgeglichener, wir fanden nicht so leicht die Lücken und konnten uns nicht absetzten. Die Gastgeberinnen führten bei 19:20 und 20:21. Jeweils zwei Aufschläge von Henrika und Emma führten uns zum Satzball bei 24:21. Ein Pünktchen noch … Ein „Ausball“ brach uns das Genick. Wir meinten den „Ausball“ annehmen zu müssen, was nicht gelang. In Gedanken noch bei der vergebenen Chance machte Löningen Punkte und ein Kracher deren Hauptangreiferin beendete unsere Träume. Die ein oder andere Wechselmöglichkeit wäre am Ende doch gut gewesen.
Trost und Schützenhilfe bekamen wir von unserer Vierten: Sie schlugen Rechterfeld und sicherten uns den zweiten Tabellenplatz.

 

Wer kommt am besten aus den Startlöchern?

Die Liga startet in den letzten Abschnitt

(11.01.ls) Nach der mehr oder weniger langen Weihnachtspause beginnt der letzte Teil der Rückrunde. Die Frage lautet immer wer hat wie lange in den Ferien nicht trainieren können, weil die Städte in den Schulferien die Hallen geschlossen halten. Wir hatten diesmal das Glück mit unserer Ersten gleich im neuen Jahr den Volleyball in die Hand nehmen zu können.
Die „Versorgungslage“ zum Spieltag in Löningen ist ernst aber nicht hoffnungslos. Jule und Felicia leicht verletzt, Jana privat verhindert und Antonia abgemeldet. Wir reisen mit trotzdem sehr gut spielfähigem Kader an und sind guter Dinge die Punkte mit nach Vechta zu nehmen. Das Hinspiel gewannen wir 3:0, was aber keineswegs zu überheblichem Spiel verleiten darf. Trotz ihrer „nur“ sechs Punkte sind die Gastgeberinnen nicht zu unterschätzen. Jeder kann jeden schlagen.

 

Auferstanden wie Phönix aus der Asche

Training und Gespräche haben geholfen

(04.12.ls) Bei den Delmenhorster Gästen stand eine Geburtstagsparty an. Alle wollten schnell nach Hause. Das Geburtstagskind berichtete mir, dass sie überlegt hätten, ob D`Stenum wohl eine Stunde überstehen würden. Dann könnten sie ja auch schnell zur Party. – Wir haben 99 Minuten gebraucht.  Kaum zu glauben, dass diese Mannschaft von neun Spielen nur eines gewonnen hat.
Das heißt nicht, dass wir schlecht waren. Im Gegenteil: Es stand eine völlig andere Mannschaft in der Halle als bei den letzten Niederlagen. Das war ein Auftritt mit breiter Brust und voller Selbstvertrauen. Der Verlust des ersten Satzes (18:25) wurde weggesteckt und voller Zuversicht weitergespielt. Der Satz war dominiert von Angaben: Einmal Emma (sechs), einmal schaffte Eva (fünf). Mal die eine, mal die andere Mannschaft bekam die Bälle nicht zur Zuspielerin. 16:9 - 17:21 – 18:25!
Im zweiten Durchgang konnten wir den 6:0 Vorsprung nicht halten. Zweimal gelangen Eva sechs Aufschläge in Folge, die aber immer wieder eingefangen wurden. Ab dem 14:14 war der Satz ausgeglichen. Immer wenn über Pos. II oder Pos. III angegriffen wurde, waren wir besonders erfolgreich. 25:22
21:12 führten wir im dritten Abschnitt. Anscheinend im Gefühl des sicheren Sieges spielten wir zu inkonsequent. Die Angriffe kamen zurück. Mehrere Lobs landeten bei uns im Feld. Für ein 25:20 reichte es.
Im vierten Satz kamen wir zwischendurch in arge Bedrängnis. Die Auszeiten spiegeln teilweise den Spielverlauf: Wir 4:9, Del 10:8 und 11:14, wir 15:17. Die schienen uns wegzulaufen. 19:22, 20:24 – das war ein Satzball für die Gäste. Die Schiedsrichterin sah einen Aufstellungsfehler bei Delmenhorst, der Punkt ging zurück und wir behielten das Aufschlagrecht. 22:24 wieder Satzball, wir schafften den Ausgleich. Dritter Satzball 24:25 – Ausgleich durch Angriff, Pritschball ins Aus - Satzball Delmenhorst. Ich sah unsere Fälle davon schwimmen. Und freute mich nicht wirklich über ein so spannendes Spiel für die Zuschauer. Jetzt aber: 25:26 – Block und Ausgleich, 27:26 erster Spielball für uns, Angabe verschlagen 27:27. Ball erobert, zweiter Spielball zum 29:27. Viele solcher Spiele braucht ein Trainer nicht.

 

Die offene Rechnung mit Fortuna Einen wurde beglichen

Die einzig richtige Antwort – 3:0 (28:26, 25:17, 25:15)

(04.12.ls) 66 Minuten brauchten wir, um die Schmach von Ellenstedt zu begleichen. Nichts war mehr zu spüren von dem ängstlichen Spiel von vor drei Wochen. Geschickt wurden die Lücken angespielt und die Gegnerinnen unter Druck gesetzt. Nach sieben Aufschlägen von Jana zum 19:15 hätte der Satz eigentlich durch sein müssen. Kampflos wollte sich die Fortuna aber nicht ergeben. So verstärkten sie ihrerseits den Druck und kamen zum Satzball. Die Gäste wehrten zwei von uns ab, mussten sich dann aber ergeben.
Es war zu diesem Zeitpunkt längst klar, dass uns Einen nicht mehr gefährlich werden konnte. Der erste Satz hatte zu viel Kraft gekostet. Wir spielten weiter konsequent und den Anweisungen des Trainers folgend unser Ding. Eva tat sich auch im zweiten Spiel mit einer Aufschlagserie hervor und glänzte am Samstag besonders im Mittelblock.
Der dritte Satz war dann wirklich Formsache. Konsequent weiter auf die Schwachstellen der Gäste. Denise, aus Ellenstedt krank abgereist, zeigte am Samstag, wie wichtig die Libera ist. Sicher in der Annahme und mit sehr gutem Stellungsspiel fischte sie hinter den Block gelegte Bälle weg.
Sara, von der Bank kommend, stabilisierte, als die Annahme schwamm, den zweiten Satz durch ihre sichere, ruhige Spielweise. Alles Eigenschaften, die sie auch im ersten Spiel zeigte, verbunden mit immer wieder dynamischen Angriffen. Alle Spielerinnen sorgten für tolle Stimmung. Bank und Feld harmonierten prächtig!

 

 

Am 02.12. beginnt die Rückrunde

Delmenhorst und Einen sind die Gäste

(30.11.ls) Schlösse die Saison ab, wären wir Zweiter und könnten an der Relegation teilnehmen. Das wäre mehr als die Zielvorgabe zum Ligastart. Reicht uns die alte Vorgabe? ... Unser Auftaktspiel in Delmenhorst hatten wir gewonnen, das Spiel in Einen ging verloren. Es ist also noch eine Rechnung offen. Auf den Tabellenstand können wir uns jedoch nicht verlassen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Diese Liga ist sehr ausgeglichen und alle Mannschaften haben den Reset Knopf gedrückt, wollen ihre Position verteidigen bzw. das Hinspielergebnis verbessern.
Nach unseren letzten beiden desolaten Partien sollte jedem klar sein, was am Samstag auf dem Spiel steht und was nötig ist: deutliche Leistungssteigerung und geschlossenes, selbstbewusstes Auftreten.


Alt und Jung gemeinsam: Volle Konzentration!

 

Black Sunday in Bloherfelde

Desolate Vorstellung im letzten Hinrundenspiel

(27.12.ls) Nahtlos angeknüpft an die Niederlage in  Ellenstedt am 11. Nov. Dieses Spiel war wohl der bisherige Tiefpunkt.  Der gastgebende Trainer bescheinigte uns eine ganz schlechte Körpersprache. Nach unseren bisherigen Ergebnissen und seinem ersten Spiel am Sonntag, hatte er keine so großen Erwartungen. Seine Mitte schoss uns praktisch im Alleingang ab. Von ihr bekamen wir keinen Ball geblockt.
Keine unserer Spielerinnen war die in der Lage, das Spiel an sich zu reißen und umzubiegen. Schuldzuweisungen durch Blicke, ein teilweises Auftreten als Einzeldarstellerin, sauer beim Auswechseln. Bis Samstag muss sich grundlegend etwas ändern.
Wir hatten beim 0:3 (18:25, 13:25, 16:25) in 67 Minuten nicht den Hauch einer Chance. Analysierten wir im ersten Spiel noch unseren Gegner als durchaus schlagbar, weil sie doch große Mühe beim 3:2 Sieg gegen Elsfleth und eigentlich nur zwei erstzunehmende Angreiferinnen hatten, so konnten wir zu keiner Zeit unsere Gastgeberinnen unter Druck setzen und sie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff waren viel zu ungenau und harmlos. Ein kleines Fünkchen Hoffnung keimte beim 16:6 im dritten Satz auf, als Sara und die Blockspielerinnen auf 16:12 und dann Jana auf 19:16 verkürzte. – Ein 99%iger Angriff ging ins Netz, was durchaus passieren kann, aber nicht passieren darf, dass die ganze Herrlichkeit schon wieder vorbei war und wir uns in unser Schicksal ergaben.

 

Sonntag endet die Hinrunde in der Bezirksliga

Mit Bloherfelde ist die letzte Mannschaft „bespielt“

(24.11.ls) Am 26. gegen 13.00 Uhr pfeift Elsfleth das Spiel des Tabellen-Spitzen-Duos Bloherfelde – Oythe III an. Die Gastgeber gaben sich bisher noch keiner Blöße preis. In sechs Spielen haben sie sechsmal gewonnen und nur vier Sätze abgegeben, gegen Rechterfeld deren gleich zwei.
Wir müssen aber auf uns schauen und versuchen unseren Gegnerinnen DREI Sätze abzuknöpfen. Im Training haben wir geübt, was uns in Einen nicht gelang. Gehandicapt waren die letzten zwei Wochen allerdings durch viele erkältungsbedingte Ausfälle. Wie fit die Genesenen sind, wird sich herausstellen und u.U. Spielentscheidend sein. Wir reisen mit viel Optimismus an, wollen unser Spiel machen!

 

"Und ich sach noch Einen ist gefährlich"

3:2 Niederlage zum Sportlerball

(13.11.ls) Es gab am Samstag eine verdiente Niederlage in Ellenstedt 3:2 (26:24, 10:25, 25:23, 18:25, 15:13) in 103 Minuten, weil wir das „Gedaddel“ der Gastgeberinnen nicht wechseln konnten. Die Angriffe zu harmlos auf die Abwehr. Und das Spiel „mit dem Auge“  fand nicht statt. Es gab zwar immer wieder Aufschlagserien von Eva, Sara, Emilie, Mila – allein es reichte nicht. Vorne lobten uns die Fortuninnen zu Tode. Hinzu kamen die „unforced Errors“: Gefühlte zehn Netzfehler, technische Fehler, Pritschen ins Netz oder ins Aus, dto. beim Baggern, entscheidende Fehlaufschläge. – Unglaublich!
Unsere Angreiferinnen konnten ihre Form nicht unter Beweis stellen.
Im fünften Satz wurden bei 8:6 die Seiten gewechselt. Dann führte uns Eva mit konzentrierten Aufschlägen zum 8:13. Das hätte reichen sollen – hätte … müssen. Aufgabe verschlagen 9:13 und dann bekamen wir keinen gefährlichen Ball mehr über Netzt, bzw. mussten die Aufschlagasse der Gastgeberinnen hinnehmen.

1. Satz: O.K. „Einspielzeit“, 21:23 können wir nicht nutzen. (24:26)

2. Satz: Da ziehen wir Einen nach Umstellung in der Mitte ab. (10:25)

3. Satz: Den Schwung konnten wir nicht nutzen. Von 16:8 mussten wir hinterher, 21:17 Hoffnung
kommt auf, 24:21 war zu dicht am Satzball. (23:25)

4. Immer vorne weg, gut gespielt und Anweisungen umgesetzt. (18:25)

5. Satz: s.o. (15:13)

 

Unbelastet und froh zum Sportlerball?

Fortuna Einen wird was dagegen haben

(09.11.ls) Achtung, Achtung, unsere Gastgeberinn haben Rechterfeld geschlagen und wie stark die sind haben wir schon mitbekommen. Der nächste Gegner ist immer der schwerste und wir dürfen Einen nicht unterschätzen. Das abendliche Fest sollten wir noch nicht in den Köpfen haben, wenn wir um 13.00 Uhr in Ellenstedt aufschlagen.  Freundlicherweise hat Einen einem frühen Beginn zugestimmt, da Oythe III und Oythe IV um 19.30 Uhr zum Sportlerball gehen. Herzlichen Dank!
Unsere Trainingsleistung nach dem letzten Punktspiel war so lala … Da könnten wir durchaus noch „eine Schippe drauflegen“. Im Zuspiel haben wir keine Wechselmöglichkeit (Henrika verletzt), unsere Mitte ist auch dünn besetzt (Felicia erkrankt) und als Diagonale fehlt Lena (Lehrgang). Die Trainer sind trotzdem optimistisch.

Schwarzes Wochenende für Oyther Mannschaften

I. – II. - IV. verlieren nach 2:0 Führungen, nur III. und V. punkten

(24.10.ls) Samstag gewann die V. gegen Einen und behielt eine saubere Veste. Sonntag zog dann die III. nach. Die Derbys gegen Rechterfeld und Lohne lieferten die erwartete Spannung und hielten, was eben nur ein Derby liefern kann.
Oythe – Rechterfeld 3:1 (25:21, 20:25, 25:14, 25:22) in 99 Min
Das Spiel begann ausgeglichen. Effektive Angriffe auf beiden Seiten. Nur zu Beginn führten wir 4:1, dann lag Rechterfeld immer vorne. Unsere Mitte konnte aufgrund der Annahme nicht so wie gewünscht angespielt werden. Somit waren wir zu leicht auszurechnen. Bei 15:17 ging Jana zum Aufschlag und gab erst wieder bei 24:18 ab. Was Jana hinten nicht schaffte erledigten vorne Lena, Eva und Emma.
Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Durchgang. Spannende Netzaktionen und gute Abwehrarbeit. Und bei 7:7 bekamen wir die Annahme nicht in den Griff. 8:19! Durch zwei gute Wechsel, vor allem Emilie auf der Zwei (Block und Angriff) und Milas Aufschläge von 11 auf 17 ließen wir Andreas (Rechterfeld) nervös werden. Leider hat es nicht nervös genug ;-) .
Ganz im Zeichen des VfL stand der dritte Abschnitt. 25:14 in 19 Minuten. Die Gäste konnten sich nicht stabilisieren. Sie wurden überrannt.
Diesen Schwung wollten wir eigentlich im vierten Satz mitnehmen. Verbissen kämpfte Rechterfeld um die Verlängerung. Wir hatten wieder zu große Annahmeprobleme. Demzufolge gingen die Angriffe ohne Druck übers Netz: 5:12, 8:13. Wieder Mila, die die Mannschaft an den Gästen vorbei führte 17:14 und vorne Emilie, Jana und Lena, die das Netz beherrschten. Hochspannung in dieser Phase des Spiels (29Min). Der Ausgang - ungewiss. Nach wechselnden Führungen ließ Lena die gegnerische Annahme wanken und es stand 24:21. Den letzten Punkt ließen wir uns nicht mehr vom Teller nehmen. Der erste Streich war geglückt.

Oythe III – Lohne II 3:2 (16:25, 25:21, 21:25, 25:13, 15:11) in 110 Minuten

Die Spannung aus dem ersten Spiel wurde noch getoppt. Nervosität und Annahmeprobleme beherrschten das Spiel. Wir führten im ersten Satz 10:7. Dann das Debakel: uns wurden zehn Aufschläge um die Ohren gehauen. Das brach uns das Genick.
In Durchgang zwei hatte Lohne nur eine 6´er Serie und wir eine 4´er, 5´er und 6´er. Vorteil Oythe.
Der dritte Set war sehr ausgeglichen und mit 25 Min. auch der längste. Nach einer knappen Führung nahm Nico bei 15:15 eine Auszeit. Das nächte Time Out kam von Jan bei 21:22. In dieser Phase packte der Block nicht richtig zu und unsere Bälle fanden nicht den Boden der Gäste.
In Abschnitt vier ließen die Lohner Aufschläge an Druck nach. Unser Angriff war wieder konsequenter und punktete. Lohne schien besiegt.
Das schien auch im fünften Satz bei 7:1 der Fall zu sein. Bei 8 sollte der Wechsel erfolgen, dann nur noch ein paar Punkte und ab in die Dusche. Denkste! Andrea Vahle (Lohne) nahm sich den Ball zum Aufschlag. Das hätte uns fast ins Verderben geführt. Wer hatte nur die besseren Nerven. 11:10! Lena macht Angabe zunächst super 14:10 und dann GAU Aufschlag ins Aus. Jans aufkeimende Hoffnungen wurden jedoch schnell durch einen Oyther Block zunichte gemacht.
Auch der zweite Streich des Tages war geglückt. Wir führen die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung (und einem Spiel mehr) an und können erst wieder am 11.11. ins Geschehen der Bezirksliga eingreifen. Das bringt Zeit, um uns weiter taktisch zu verbessern.

 

Alte Rivalen treffen aufeinander: Rechterfeld und Lohne sind zu Gast

Behalten wir eine weiße Weste?

(19.10.ls) Am Sonntag um 11.00 Uhr trifft Lothar mit seiner Dritten auf Andreas mit seiner Ersten. Die alten Rivalen kämpfen jetzt in der Bezirksliga um den Spitzenplatz. Als Tabellenführer empfängt Oythe den Tabellen- und Ortsnachbarn Rechterfeld. Respekt haben sich die Gäste beim ersten Spiel in Delmenhorst verschafft. Wir konnten eine starke Mannschaft beobachten, die sich sicher mit Hochdruck auf das kommende Spiel vorbereitet hat. Es lag immer Brisanz in den Partien, die bislang ausgefochten wurden. Damals, so zwischen 2000 und 2010. Dabei ging es früher um die Dominanz im Kreis Vechta. Die Trainer sind indes älter und ruhiger geworden – sollte man meinen. Es könnte eine sehr spannende Partie werden.
Gegen 13.00 Uhr steht ein ebenso spannendes Duell an: Nico gegen Jan, Oythe gegen Lohne. Die Dauerrivalen, die mit ihrer Mannschaft vor uns aufgestiegen sind und aktuell zwei Klassen höher um Punkte kämpfen. Vielleicht ein besonderer Ansporn.
In beiden Mannschaften auch Spielerinnen, die die Vereine getauscht haben und nun wieder gegeneinander antreten. Dieses Spiel verspricht besondere Stimmung, weil die Lohner ein bekanntermaßen stimmungsvolles, mitreisendes Publikum haben und ihre Mannschaft sicherlich lautstark anfeuern werden.

 

Oythe-Elsfleth 3:1 – Oythe-Löningen 3:0

Heimspieltag und die nächsten sechs Punkte sind eingefahren

(04.10.nico) Unser Kader wurde durch Marlene (Zuspiel) und Sarah (Mitte) aus der IV. noch verstärkt. So konnten wir gut aufgestellt mit 12 Spielerinnen in den Tag starten.
Gegen unsere ersten Gegnerinnen aus Elsfleth, die nur zu Siebt angereist waren, sind wir sehr gut ins Spiel gekommen und konnten sie direkt ordentlich unter Druck setzen.
Den ersten Satz beendeten wir innerhalb von 13 Minuten über ein 6:1 (Aufschlagserie Kathrin), 16:4 (Aufschlagserie Emilie) zum 25:11.
In der Satzpause haben wir noch darüber gesprochen, dass der Gegner mit Sicherheit im Verlauf stärker aufspielen wird. Dieses wurde dann im 2. Durchgang bestätigt. Wir erwischten zwar den besseren Start, konnten uns auch direkt eine hohe Führung herausspielen, brachen dann allerdings zur Mitte des Satzes kurzfristig ein und lagen nach 9:4 Führung plötzlich mit 15:18 zurück. Dank zweier starker Aufschlagserien von Felicia und Kathrin konnten wir den Satz jedoch mit 25:20 noch für uns entscheiden.
Aber man merkte den Gegnerinnen an, dass sie dieses Spiel nicht so einfach hergeben wollten. Nachdem wir auch im 3. Satz nach erneuter Aufschlagserie, diesmal von Henrika, mit 10:1 in Führung gingen, wurde es am Ende ziemlich eng. Plötzlich haben es auch unsere Gegnerinnen geschafft, uns mit ihren Aufschlägen unter Druck zu setzen. Wir verloren unsere klare Linie und konnten den Ball nicht mehr im gegnerischen Feld versenken. Die Punkte, die wir zu diesem Zeitpunkt machten, waren meistens Fehler auf Elsflether Seite. Trotzdem hatten wir, in einem lange ausgeglichenen Satz, bei 24:23, unseren ersten Matchball. Die Auszeit des gegnerischen Trainers hat zu diesem Zeitpunkt sein Ziel direkt erfüllt. Unsere Angabe ging ins Netz und die Gäste drehten den Satz 24:26.
Im vierten und letzten Satz fanden wir wieder zurück ins Spiel und konnten eine Führung von 17:11 erzielen. Doch auch hier versäumten wir es, den Satz schnell zu beenden. Punkt für Punkt kämpften sich die generischen Mädels dichter heran. Am Ende aber war der Vorsprung gerade noch groß genug, so dass wir das Match mit einem knappen 25:23 für uns entscheiden konnten. (25:11, 25:20, 24:26, 25:23)

Oythe - Löningen 3:0 (25:14, 25:22, 25:13)
Obwohl das zweite Spiel mit veränderter Startaufstellung begann, könnte man eigentlich die beiden ersten Sätze beider Spiele übereinander legen. Dank starker Aufschlagserien von Lena und Henrika haben wir den ersten Satz mit 25:14 gewonnen.
Im folgenden Satz bäumte sich Löningen noch einmal auf und es wurde ein richtig spannendes Spiel, in dem wir aber stets leicht führten. So konnte dieser Satz mit 25:22 beendet werden.
Den dritten Durchgang begannen wir bärenstark. Sara führte uns schnell zum 13:1. Zwar vergaben wir bei 24:11 erneut unseren ersten Matchball durch einen Fehler in der Angabe (Kiste! ;-) ), konnten aber im Verlauf den Satz und das Spiel mit 25:13 für uns entscheiden.

Als Fazit muss man festhalten, dass es zwar noch einiges zu verbessern gibt, wir aber bestens zueinander gefunden haben und uns auch in schwierigen Momenten stets wieder zusammenreißen können. Vielen Dank nochmal an Sarah und Marlene, dass ihr uns an diesem Spieltag unterstützt habt.

 

Schon wieder ein Spieltag mit Personalproblemen

Diesen Sonntag im GAV als Gastgeber mit zwei Spielen

(29.09.ls) Leider hat die Verlegung dieser Punktrunde aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. So startet der dritte Spieltag mit Personalproblemen bei Elsfleth und auch bei uns: Zum Spielen ausreichend, nicht ausreichend auf den verschiedenen Positionen. In der Mitte müssen wir improvisieren, Eva fehlt immer noch. Für das Zuspiel fehlt diesmal Mila mit ihrer Außenangreiferin Emma. Denise ist noch erkrankt und Jana könnte u.U. noch auf Klassenfahrt sein. Kathrin steigt nach einer Trainingspause erst wieder ein. Am Sonntag ab 11.00 Uhr verfügt Nico zwar über einen starken Rumpfkader, jedoch sind die Wechselmöglichkeiten beschränkt. Einzig Löningen reist froher Dinge nach Vechta.
Bei den wenigen Spielen, die erst absolviert wurden kann man auch noch wenig über die Spielstärken der Gegner sagen. Drei bis sechs Punkte sollten aber zu holen sein.

 

Derby hat alles geboten was ein Derby nur bieten kann

Oythe III gewinnt gegen Oythe IV 3:2

(24.09.ls) Au, au das sah gar nicht gut aus! Die IV startete mit dem nötigen Ehrgeiz und der Abgeklärtheit des “Alters“.
Im ersten Satz konnte zunächst keine Mannschaft bis zum 16:19 einen Zweipunkte Vorsprung erspielen. Unsere Angreifer agierten zwar druckvoll, doch der Ball wollte nicht auf den Boden. Auch mit den Aufschlägen bauten wir zu wenig Power auf. Mila konnte bei 18:23 noch fünf Angaben schlagen und ließ Hoffnung aufkommen, doch es reichte nicht.
Im zweiten Durchgang zog und die IV regelrecht ab. Immerhin wehrten wir uns noch 22 Minuten, eine wirkliche Chance hatten wir aber nicht. Wir bekamen die Mitte mit Aylin und Sarah nicht in den Griff – gelobbt oder geschlagen – jeder Angriff war ein Punkt. Bei 9:17 gab ich den Satz ab und ließ die IV sich „austoben“. Sie machten richtig Stimmung, die uns zusätzlich runterzog.
Jetzt ging es um´s Eingemachte. Es fing mit druckvollen Aufschlägen an: drei von Lena, drei von Sara, drei von Emma und nochmal sechs von Lena waren der Garant für erfolgreiche Blocks und zielsichere Angriffe.
In der vierten Runde gab es wechselnde Führungen mit leichten Vorteilen für die IV. Ab dem 18:18 schien Nervosität unsere Gastgeber zu befallen, wohingegen wir immer sicherer wurden. Emilie kam auf der ungewohnten Drei immer besser zurecht und stellte zudem einen sicheren Block auf der Zwei. Auffällig im Angriff Lena und Emma, die auch wieder eine Fünf ‘er Serie im Aufschlag hatte.
Aus einem Guss spielten wir im fünften Satz auf. Der Widerstand der IV. schien gebrochen. 2:2, 8:3 und 10:4 waren Zwischenstände zum 15:7.
Ein dickes Lob hat sich die Mannschaft verdient. 0:2 zurückgelegen, den Ausgleich geschafft und im finalen Durchgang dem Gegner keine Chance mehr gelassen – super Leistung!
Statistik zum Schluss: III gegen IV 3:2 (23:25, 14:25, 25:19, 25:22, 15:7) in 100 Minuten.


Vereinsinternes Derby: Oythe IV gegen Oythe III

Es ist viel Spannung in der Luft

(22.09.ls) Der Gastgeber Oythe IV bestreitet sein erstes Punkspiel der Saison und das gleich gegen uns. Natürlich nach dem Motto des Underdogs: Den zeigen wir`s. Sie haben extra einen Spion zum Dienstagstraining geschickt, um unsere Taktik zu erkunden. ;-) -  Marlene war´s, die gerade aus USA zurück kam und wenigstens noch zwei Trainingseinheiten bis Sonntag absolvieren wollte. – Immer ein gern gesehener Gast!
Ebenso natürlich wollen wir uns keine Blöße geben. Verlieren geht gar nicht.
Unsere Voraussetzungen sind jedoch eher dürftig. Die Stützen aus dem Delmenhorstspiel Jana und Kathrin fehlen. Auch Eva kann immer noch nicht ins Spielgeschehen eingreifen. So rosig sieht es für uns also nicht aus. Ob es für den zweiten Sieg reicht, wird sich Sonntag ab 10.00 Uhr im GAV zeigen. Die Chancen stehen 50:50.


Das macht das Team, wenn es nicht spielt

 

Gelungener Einstand in Delmenhorst

Neue Mannschaft überzeugte mit 3:0

(10.09.ls) Nach kurzer Diskussion ob Autobahn besser sei als Landstraße machten sich am Samstag drei Fahrzeuge auf die Reise nach Delmenhorst. Die Landstraße siegte!  
Besser hätte es nicht laufen können. Drei mitgereiste Fans sahen ein spannendes, begeisterndes Spiel.  Aus der kalten Hose (ohne vorherige Trainingsspiele), startete die neu zusammengestellte Mannschaft mit einem 3:0 (25:16, 25:23, 26:24) in 74 Minuten in die Saison. Man konnte den Spielerinnen den Spaß am Volleyball anmerken. Anscheinend unbeeindruckt von der höheren Spielklasse (fünf Spielerinnen von unten), wurden die Gastgeberinnen niedergekämpft.

Im ersten Satz war für VG D`horst-Stenum II bei zehn Punkten der Satz eigentlich vorbei. Zwei Fünf’er Serien brachte uns auf 18:10 in Front. Gute Angriffe taten ihr Übriges. Mehr als 16 Punkte ließen wir nicht zu.
Der zweite Durchgang verlief wesentlich enger. Bei 15:11 konnten wir uns das erste Mal etwas absetzen. Für die Trainer war es eine Freude zu sehen, wie die Spielerinnen agierten. Spielfreude, Begeisterung und Stimmung. Klar, dass ein Zusammenwachsen besser beim Siegen vonstatten geht als bei Niederlagen. - Obwohl sich dann der wahre Geist einer Mannschaft zeigt. Aber erst wollen wir  siegen und dann schauen wir mal.
Der Block stand gut und unsere variablen Angriffe (soft und hart) fanden immer wieder den Boden der Gegnerinnen.
Der dritte Set entwickelte sich zum spannendsten (29 Min). Von einem 14:8 (Lena von 7:8) erholten sich die Delmenhorsterinnen und kamen zum Ausgleich. Nicht nur das, sie gingen mit 18:20 in Führung. Unsere Annahme kam nicht mehr so genau, darunter litt auch das Zuspiel und am Ende der Kette schwächelte natürlich auch der Angriff. Die letzte Auszeit hatte Nico bei 16:13 genommen.
Es steht 20:22. Emma behält beim Aufschlag die Nerven und serviert vier hintereinander. Am Netz machen Jana, Kathrin und Mila die Punkte. Der Satzball wird leider abgewehrt. Ausgleich. Angriffspunkt und ein „Netzpritscher“ des Gegenübers führen zum Sieg. Freude pur!

 

Erste Standortbestimmung

VG Delmenhorst Stenum II gegen SVA Rechterfeld

(07.09.ls) Den Trainern fällt bei Stenum ein: dagegen haben wir schon mal gespielt. In der damaligen Saison sind wir Meister in der Bezirksliga geworden. – Ein gutes Omen? Der Bulli kennt jedenfalls den Weg zur Uhlandhalle. Der andere Gegner aus Rechterfeld ist uns unbekannt. Lediglich der Trainer hat für uns einen Namen: Andreas Fortmann. Bestens bekannt als Trainerfuchs der Rechterfelder Oberliga Mannschaft und damit mein langjähriger Konkurrent von Oythe. Nach längerer Pause hat er wieder ein Traineramt in Rechterfeld übernommen. Somit ist der Konkurrenzkampf wieder eröffnet.  -;)  Über die Spielstärke werden wir uns im ersten Spiel ein Bild machen können.

Aus unserem 14´ner Kader haben sich gleich drei Spielerinnen verabschiedet. Das passt zum sehr holprigen Saisonstart. Kein Turnier haben wir gespielt, nicht einmal ein Trainingsspiel absolviert. Zumindest waren alle Spielerinnen schon mal in der Halle und sie kennen sich alle mit Namen (hoffentlich) – auch die Trainer sind namentlich bekannt. – Nicht ganz ernst gemeint, die letzten Sätze; ein bisschen Wahrheit steckt aber drin.
So schätze ich unsere Chancen gegen Stenum II auf 50:50.

 

Das Perspektivteam

(14.09.ls) Der Neubeginn im Jahr eins nach Danuta mit Ali Hobst macht sich auch bei der Dritten bemerkbar. Hier spielt in der neuen Saison ein Mix aus den alten dritten, vierten und fünften Mannschaften. Die Aufteilung war den Verantwortlichen sehr schwer gefallen. Berücksichtigt wurden die Positionen, Verfügbarkeit im Training, Alter und Perspektive. Alle Teams sollten spielfähig und stark genug für die jeweilige Liga sein. Aufgelöst wurde die sechste Mannschaft.

Bestehende Gefüge mussten aufgeteilt werden, wobei es dann zwangsläufig zu „unterschiedlichsten Gefühlen“ kam. Obwohl wir keine Spielerin einzeln „versetzt“ haben, fand die Aufteilung nicht bei allen Anklang. Mittlerweile hat sich die Gefühlswelt beruhigt.
Jeder Neuanfang mit anderen Mitspielerinnen und neuen Trainern bringt aber auch immer Anreize auf eine ganz neue Herausforderung und neue Chancen.
Als „Stabilisatoren“ und Erfahrung aus der Landesliga mitbringende Spielerinnen blieben aus der alten Dritten Jana Blömer, Lena Bokop, Kathrin Gelhaus und Denise Lammers. Aus der Vierten kamen Eva Hellmann, Emilie Brinkmann, Julia Tepe, Sara Mählmeyer. Aus der Fünften sind Mila Engelmann, Felicia Koene, Antonia Kröning, Jule Lehmann und Emma Moorkamp dabei. Neu zum Verein und zur Mannschaft stieß Saam Braun. Das sind vierzehn Spielerinnen, die sich dem Konkurrenzkampf stellen.
Die Trainer Nico Mommeyer und Lothar Schulze haben die Aufgabe, eine Mannschaft zu formen, das Team als Team auftreten zu lassen und die jungen Spielerinnen weiter zu entwickeln. Diese müssen nicht die Mannschaft führen, können und sollen und aber gerne zum Siegen beitragen. Sie dürfen Fehler machen und daraus lernen.
So einen Saisonstart habe ich weder als Spieler noch als Trainer mitgemacht, wie in diesem Jahr. Wir haben als Team nicht ein einziges Spiel gemacht! Kein Turnier, kein Trainingsspiel. Die Mannschaftsliste war erst am 25. August fertig gestellt. Krankheitsbedingt, bzw. aus beruflichen/schulischen Gründen trainierten die vierzehn Damen nicht ein einziges Mal zusammen. – Schlimmer geht es kaum! Trotzdem wollen wir oben mitspielen. Die einzelnen Spielerinnen haben das Potenzial für die Bezirksliga und mehr. Es kommt nur darauf an, wie viele Punkte wir abgeben, bevor wir uns aufeinander eingestellt haben, wie gut wir harmonieren. So war auch der Tenor einer Besprechung: Wir wollen ein Team werden, uns kennenlernen und dann das Ziel „Nichtabstieg“ nach oben korrigieren.